Muskel-Skelett-Belastungen
Muskel- und Skelett-Erkrankungen (MSE) zählen zu den häufigsten arbeitsbedingten Gesundheitsproblemen.
Die Zunahme von Muskel-Skelett-Erkrankungen (MSE) in den vergangenen Jahrzehnten stellt ein Paradoxon dar. Obwohl die technischen und ergonomischen Arbeitsbedingungen sich stetig verbessert haben, ist die Zahl der Krankenstandstage aufgrund von MSE weiterhin sehr hoch (21,3% laut Fehlzeitenreport 2020). Beschwerden/Erkrankungen des Muskel-Skelett-Apparates sind in der Regel nicht monokausal, sondern entstehen aufgrund verschiedener Ursachen und Einflüssen. Sowohl physische (körperliche) als auch psychosoziale Belastungen am Arbeitsplatz, aber auch im privaten Bereich, können das Risiko für das Auftreten, bzw. die Wahrnehmung von Muskel-Skelett-Beschwerden erhöhen.
- Informationen zu den Grundlagen der ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung: Menschengerechte Gestaltung der Arbeit.
In der Europäischen Erhebung über die Arbeitsbedingungen aus dem Jahr 2015 gaben rund drei von fünf Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern an, unter Muskel- und Skeletterkrankungen zu leiden. Schmerzen im Rücken und in den oberen Gliedmaßen wurden am häufigsten genannt.
Muskel- und Skeletterkrankungen sind nicht nur für jeden einzelnen Betroffenen belastend und verursachen menschliches Leid. Sie stellen auch Betriebe, Volkswirtschaft und Gesellschaft vor eine große Herausforderung, da sie zu den häufigsten Ursachen von Behinderungen, Krankschreibungen sowie Frühpension bzw. Invaliditätspension zählen.
Von arbeitsbedingten Muskel- und Skeletterkrankungen spricht man, wenn gesundheitliche Probleme der Muskeln, Sehnen, Bänder, Knorpel, Gefäße, Nerven bzw. anderer Weichteile oder Gelenke des Bewegungsapparates hauptsächlich durch die Arbeit selbst verursacht oder verschlimmert werden. Arbeitsbedingte Muskel- und Skeletterkrankungen sind meist kumulative Störungen infolge chronischer Arbeitsbelastungen.
Belastungen und Risikofaktoren
Soziodemografische Merkmale, Firmengröße, Branche und Beruf gelten als viel weniger wichtig als Arbeitsanforderungen und Ressourcen.
Zu physischen und biomechanischen Risikofaktoren zählen unter anderem
- manuelle Handhabung von Lasten, insbesondere beim Beugen und Drehen des Körpers
- gleichförmig wiederholte (repetitive) oder kraftbetonte Bewegungen
- ungünstige und statische Körperhaltungen und -bewegungen
- Erschütterungen (z.B. Ganzkörper- und Hand-Arm-Vibration)
- mangelhafte Beleuchtung oder kalte Arbeitsumgebungen
- schnell getaktete Arbeitsabläufe
- längeres Sitzen oder Stehen in derselben Position (einseitige Belastung)
- geringe physische Aktivität am Arbeitsplatz („Bewegungsarmut“)
Zu organisatorischen und psychosozialen Risikofaktoren zählen unter anderem
- hohe Arbeitsanforderungen und geringe Autonomie
- keine Pausen oder keine Möglichkeiten, die Arbeitshaltungen zu verändern
- hohe Arbeitsdichte, hohes Arbeitstempo, Zeitdruck
- lange Arbeitszeiten oder Schichtarbeit
- Mobbing, Belästigung und Diskriminierung am Arbeitsplatz
- geringe Arbeitszufriedenheit
- geringe soziale Unterstützung (inkl. Information)
- Konflikte zwischen Arbeit und Privatleben
Ganz allgemein gelten als Risikofaktoren, die MSE erhöhen, alle psychosozialen und organisatorischen Faktoren (insbesondere in Kombination mit physischen Risiken), die zu Stress, Erschöpfung, Angstzuständen oder anderen Reaktionen führen können.
Zu individuellen Risikofaktoren zählen unter anderem
- Krankheitsvorgeschichte
- körperliche Leistungsfähigkeit
- Lebensweise und Gewohnheiten (z.B. Rauchen, fehlende körperliche Bewegung, hoher Body-Mass-Index)
Dies und mehr findet sich auf der Website der EU-OSHA.
Ganzheitlicher Präventionsansatz
Ein ganzheitlicher Präventionsansatz, mit einer sinnvollen Verknüpfung von Partizipation und multidisziplinären Herangehensweise, kann die Multikausalität von MSE aufgreifen. Dabei werden verschiedene Risikofaktoren nicht einzeln betrachtet, sondern gemeinsam in Verbindung gebracht und Arbeitsbedingungen mit einer Kombination an organisatorischen, technischen und persönlichen Maßnahmen verbessert.
Im Merkblatt Muskel- und Skeletterkrankungen im Gesundheitsschutz (PDF, 0,1 MB) geht die Arbeitsinspektion auf den ganzheitlichen Präventionsansatz ein und gibt einen Überblick über physische, organisatorische, psychosoziale und individuelle Belastungen und Risikofaktoren von Muskel- und Skeletterkrankungen. Zusätzlich werden beispielhaft Maßnahmen (organisatorische, administrative, technische etc.) aufgezeigt, durch die eine Reduktion von Muskel- und Skeletterkrankungen erreicht werden kann. Zudem enthält es Tipps für betriebliche Umsetzungsstrategien.
Wichtige Aspekte der Prävention arbeitsbedingter Muskel- und Skeletterkrankungen werden auf einfache Weise im Kurzvideo der EU-OSHA Kampagne vorgestellt. Es zeigt, wie effizient einfache Präventivmaßnahmen bei der Bekämpfung der schmerzhaften Erkrankungen sind.
Verbesserungen der ergonomischen Arbeitsbedingungen erfolgen durch eine ganzheitliche Betrachtung der Arbeitsplätze und der daraufhin gesetzten, ineinandergreifenden Maßnahmen.
Betriebliche Good Practices aus Österreich
- Heben und Tragen unabhängig von Alter und Geschlecht (PDF, 0,1 MB)
- Ergonomische Gestaltung der Versandarbeitsplätze (PDF, 0,1 MB)
- Selbstentwickelte Hubstation für alle Konstitutionen (PDF, 0,1 MB)
- Ergonomische Verbesserung und Förderung - Verständnis für andere Arbeitsvorgänge (PDF, 0,1 MB)
Durchführung der Arbeitsplatzevaluierung bei körperlichen Belastungen
Für die Durchführung der Arbeitsplatzevaluierung sind geeignete Methoden einzusetzen um der Multikausalität von MSE aufgreifen. Dabei werden verschiedene Risikofaktoren nicht einzeln betrachtet, sondern gemeinsam in Verbindung gebracht und Arbeitsbedingungen mit einer Kombination an organisatorischen, technischen und persönlichen Maßnahmen verbessert.
- Informationen zu Methoden, deren Einsatz und zu Maßnahmen enthält die DGUV Information 208-033 Muskel-Skelett-Belastungen – erkennen und beurteilen.
- Eine vergleichbare Information findet sich im AUVA-Merkblatt M.plus 024 Arbeitsbedingten Muskel-Skelett-Erkrankungen vorbeugen.
Erste Stufe: Orientierung, ob ein Problem bestehen könnte
- Checkliste zur Beurteilung von Belastungen bei Jugendlichen und Erwachsenen
Diese Checkliste zu biomechanischen Faktoren soll einen ersten Einstieg in das Thema ermöglichen, in dem im Betrieb festgestellt werden kann, ob Handlungsbedarf auf Grund von Belastungen überhaupt besteht. Die Checkliste unterscheidet bei den Belastungsgrenzen erforderlichenfalls zwischen Jugendlichen und Erwachsenen. Die Checkliste orientiert sich an den sechs Leitmerkmalmethoden (baua). - Basis-Check und Einstiegsscreening (BAuA)
- Orientierende Gefährdungsbeurteilung bei Belastungen des Muskel-Skelett-Systems (DGUV Information 208-033)
Zweite Stufe: Belastung ermitteln
- Verwendung anerkannter Methoden - empfohlen werden die Leitmerkmalmethoden (baua)
Die Leitmerkmalmethoden wurden unter Federführung der BAuA entwickelt. Sie setzen eine gute Kenntnis der zu beurteilenden Arbeitsplätze voraus. Die Leitmerkmalmethoden ermöglichen das Erkennen von Defiziten bei der Arbeitsgestaltung und geben Hinweise auf Maßnahmen, die das Risiko für negative gesundheitliche Effekte verringern können. Die Leitmerkmalmethoden decken insgesamt sechs Belastungsarten ab. Für jede dieser Belastungsarten wurde eine spezifische Leitmerkmalmethode entwickelt:- manuelles Heben, Halten und Tragen von Lasten
- manuelles Ziehen und Schieben von Lasten
- manuelle Arbeitsprozesse
- Ganzkörperkräfte
- Körperfortbewegung
- Körperzwangshaltung
- Bei komplexeren Arbeitsbedingungen und sehr hohen Belastungen ist Unterstützung durch externe Spezialistinnen und Spezialisten erforderlich. Die dann anzuwendenden Verfahren sind in der Regel so komplex, dass ein alleiniges Bearbeiten durch betriebliche Expertise üblicherweise nicht mehr möglich ist. Vielmehr ist eine Zusammenarbeit mit arbeitswissenschaftlichen Expertinnen und Experten, Arbeitsgestalterinnen und -gestaltern, Arbeitsmedizinerinnen und -medizinern und dergleichen erforderlich.
Siehe dazu DGUV Information 208-033 Muskel-Skelett-Belastungen – erkennen und beurteilen (Tabelle 3).
Dritte Stufe: Maßnahmen setzen
Bei der Anpassung von Arbeitsplätzen und Arbeitsvorgängen mit Gefährdungen für das Muskel-Skelett-System haben technische Maßnahmen grundsätzlich Vorrang vor organisatorischen oder personenbezogenen Maßnahmen.
Technische Maßnahmen
Technische Maßnahmen sind alle Maßnahmen, die mit Arbeitsplatzgestaltung, Arbeitshilfen, gestaltenden Elementen etc. eine Entlastung bei körperlichen Belastungen bieten können. Diese zielen darauf ab, gefährdende Belastungen zu vermeiden. Ist das nicht möglich, gilt wiederum das Minimierungsgebot. Beispiele für technische Maßnahmen sind der Einsatz von Hebehilfen, um schwere Lasten aber auch Menschen nicht mehr manuell bewegen zu müssen und der Einsatz von vibrationsarmen Werkzeugen, z.B. Bohrhämmer mit schwingungsgedämpften Griffen, um die Gefährdung durch Hand-Arm-Vibrationen zu minimieren.
Organisatorische Maßnahmen
Organisatorische Maßnahmen sind zu veranlassen, wenn durch technische Maßnahmen die körperlichen Gefährdungen nicht vermieden oder ausreichend reduziert werden können. Diese Maßnahmen zielen schwerpunktmäßig auf Veränderungen von Arbeitsablauf und -organisation ab. Beispiele für organisatorische Maßnahmen sind die Verringerung des Lastgewichtes durch kleinere Gebinde, die Einführung einer belastungsorientierten Job-Rotation oder die Optimierung der Pausengestaltung.
Personenbezogene Maßnahmen
Personenbezogene Maßnahmen ergänzen die technischen und organisatorischen Maßnahmen und tragen so zur Vermeidung oder Minderung von Gefährdungen des Muskel-Skelett-Systems bei. Beispiele für diese Maßnahmen sind Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Knieschutz, personengetragene Arbeitshilfsmittel wie Tragegurte, geeignete Arbeitsschuhe und Arbeitshandschuhe, aber auch die Unterweisung der Arbeitnehmer:innen.
Unterweisung der Arbeitnehmer:innen
In den Unterweisungen ist in verständlicher Form und Sprache auf mögliche Gefährdungen, Maßnahmen zur Reduzierung körperlicher Belastungen, Verhaltensregeln und Notfallvorgaben hinzuweisen. Praktische Übungen unterstützen die Arbeitnehmer:innen beim Einsatz vorhandener Hilfsmittel oder dem ergonomischen Heben und Tragen. Gleichzeitig erhöhen sie die Akzeptanz der Maßnahmen.
Manuelle Lastenhandhabung
Die manuelle Lastenhandhabung umfasst das Heben, Halten und Tragen sowie das Ziehen und Schieben von Lasten durch Arbeitnehmer:innen (also zwei der sechs Belastungskategorien der Leitmerkmalmethoden). Sie ist als einzige Muskel- und Skelettbelastung näher im ASchG geregelt (§ 64 ASchG). Aber auch sie bedarf einer näheren Betrachtung in der Arbeitsplatzevaluierung mit geeigneten Methoden (siehe oben). § 64 ASchG verpflichtet die Arbeitgeber:innen unmittelbar:
- Merkmale der Last, ungünstige ergonomischer Bedingungen, den erforderlichen körperlichen Kraftaufwand, die Merkmale der Arbeitsumgebung und die Erfordernisse der Aufgabe zu berücksichtigen bei der Arbeitsplatzevaluierung und den zu setzenden Maßnahmen zu berücksichtigen,
- geeignete organisatorische Maßnahmen zu treffen oder geeignete Mittel einzusetzen, um zu vermeiden, dass Arbeitnehmer Lasten manuell handhaben müssen,
- nur Arbeitnehmer:innen zu Arbeiten mit manuellen Handhabung von Lasten heranzuziehen, wenn sie dafür körperlich geeignet sind und über ausreichende Kenntnisse und eine ausreichende Unterweisung verfügen,
- die Arbeitnehmer:innen über die mit der manuellen Handhabung von Lasten verbundene Gefährdung des Bewegungs- und Stützapparates zu informieren
- nach Möglichkeit genaue Angaben über das Gewicht und die sonstigen Merkmale der Lasten den Arbeitnehmer:innen zur Verfügung stellen,
- den Arbeitnehmer:innen genaue Anweisungen über die sachgemäße Handhabung von Lasten und Angaben über die bestehenden Gefahren bei unsachgemäßer Handhabung zu erteilen.
Schwerpunkte zum Thema Muskel- und Skeletterkrankungen
EU-OSHA führte von Oktober 2020 bis Oktober 2022 eine Kampagne zum Thema Muskel- und Skeletterkrankungen (MSE) mit dem Titel „Gesunde Arbeitsplätze – entlasten Dich!“ durch.
Die Arbeitsinspektion unterstützte diese Kampagne mit einer breit angelegten Beratungsoffensive, einem Beratungs- und Kontrollschwerpunkt mit dem Fokus auf Jugendliche und junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie mit der Durchführung des MSE-Schwerpunktes des Ausschusses Hoher Arbeitsaufsichtsbeamter (SLIC) 2022.
Nähere Informationen zu den Schwerpunkten, Ergebnisse, Erfahrungen der Arbeitsinspektorinnen und Arbeitsinspektoren und praktische Lösungen enthält der Bericht Muskel- und Skeletterkrankungen – Initiativen der Arbeitsinspektion 2021 und 2022.
Den zusammenfassenden Abschlussbericht in englischer Sprache zur Europäischen Kampagne finden Sie auf der PUBLIC-CIRCABC -Web-Site: SLIC MSD Campaign 2022_Final Report_final version.pdf.
Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) setzte 2021 - 2022 ebenfalls im Rahmen der EU-OSHA Kampagne einen Schwerpunkt zur Prävention arbeitsbedingter Muskel- und Skeletterkrankungen (MSE). Was sind arbeitsbedingte MSE? Was sind Arten und Ausprägungsformen von MSE? Wer ist betroffen? Kompakte Antworten auf diese Fragen und weiterführende Möglichkeiten für Betriebe sich beraten zu lassen finden Sie unter "Packen wir's an!".
Muskel- und Skeletterkrankungen bei sitzender Tätigkeit
Langes Sitzen kann für den menschlichen Körper gefährlich werden. Besonders Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Bildschirmarbeitsplätzen sind betroffen.
Die Prävention von MSE ist auch im Homeoffice von besonderer Bedeutung. Durch Telearbeit bedingte MSE betreffen in der Regel den unteren Rücken, Nacken, Schultern, Arme, Hände und Handgelenke. Die Ursachen sind multifaktoriell, wobei ergonomische, organisatorische, umgebungsbedingte und psychosoziale Faktoren eine Rolle spielen.
Auf der Website der Arbeitsinspektion befinden sich umfangreiche Informationen zu Telearbeit und Homeoffice.
Die EU-OSHA Kampagne hat einen Schwerpunkt auf Telearbeit gelegt, Informationsmaterial für Arbeitnehmende und Arbeitgebende finden Sie unter Healthy Workplaces LIGHTEN THE LOAD 2020-22.
MSE und Psyche
60% der europäischen Arbeitnehmenden mit mindestens einem Gesundheitsproblem, geben MSE als ihr schwerwiegendstes Gesundheitsproblem an. Psychische Faktoren wie Stress, Angststörungen und Depressionen kommen mit 16% an zweiter Stelle (EU-OSHA, 2020).
Besonders zu betonen ist an dieser Stelle, dass einige psychische Faktoren mit MSE in Zusammenhang stehen. Gefährliche psychische Belastungen können die Auftrittswahrscheinlichkeit von Muskel- und Skeletterkrankungen erhöhen und deren Verlauf negativ beeinflussen.
Dies zeigt sich beispielsweise bei der Verlangsamung der Geweberegeneration, welche durch die Hormonausschüttung bei arbeitsbedingtem, psychischen Stress ausgelöst wird. Diese durch psychischen Stress verursachte Verlangsamung der Geweberegeneration erhöht das Risiko für eine Erkrankung des Muskel-Skelett-Systems (EU-OSHA, 2022).
Die Berücksichtigung von psychosozialen Faktoren wie beispielsweise mangelnder Tätigkeitsspielraum, fehlende Selbstwirksamkeit, belastende soziale Interaktion, organisationale Gerechtigkeit, Belästigung bei der Arbeit sowie die Möglichkeit zur Handlungs- und Emotionsregulation können ebenso Teil der Lösung sein wie regelmäßige Bewegung, Reduktion der Häufigkeit manueller Lastenhandhabung und die Verwendung ergonomischer Werkzeuge.
Die EU-OSHA-Kampagne hat einen Schwerpunkt auf das Thema psychosoziale Risiken und MSE gelegt. Informationsmaterialien finden Sie unter "Gesunde Arbeitsplätze - entlasten Dich".
Weiterführende Informationen
- EU-OSHA Muskel- und Skeletterkrankungen
Zahlen, Fakten, Tools und Informationsmaterialien zu Muskel- und Skeletterkrankungen - Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen in einer vielfältigen Erwerbsbevölkerung: Risikofaktoren für Frauen, Migrantinnen und Migranten sowie LGBTI-Personen
Dieser Bericht (dzt. nur in Englisch verfügbar) untersucht die Prävalenz von Muskel- und Skeletterkrankungen (MSE) und die damit verbundenen physischen, psychosozialen, individuellen und organisatorischen Risikofaktoren in drei spezifischen Arbeitnehmergruppen: Frauen, Migrantinnen und Migranten sowie LGBTI-Personen. Es wird erörtert, warum diese Personengruppen öfter Risikofaktoren für MSE ausgesetzt sind und eine höhere Prävalenz gesundheitlicher Probleme, einschließlich MSE, als andere Arbeitskräfte aufweisen. - Mögliche Einstiege für Gespräche über Muskel- und Skeletterkrankungen am Arbeitsplatz
Die in diesem Bericht beschriebenen Szenarien wurden für Beschäftigte entwickelt, die Aufgaben ausführen, die Muskel- und Skeletterkrankungen verursachen können, sowie für deren Manager und Vorgesetzte.
Letzte Änderung am: 25.03.2026