Burnout

Das Burnout-Syndrom tritt in den verschiedensten Berufssparten auf, wobei Berufe mit hoher sozialer und emotionaler Beanspruchung, mit Kundenkontakten und/oder großer Verantwortung besonders betroffen sind.

Burnout ist ein Syndrom in Folge nicht bewältigter Stressreaktionen. Es kann u.a. Risikofaktor für psychiatrische Erkrankungen wie Depression oder Angststörungen sein.

Ursachen, Merkmale und Symptome

Arbeitsbelastung, welche zu Überforderung führt, gehört zu den Hauptursachen. Die möglichen Belastungsfaktoren sind vielfältig und werden im Zuge der Arbeitsplatzevaluierung ermittelt bzw. auf Gefahren hin beurteilt. Kritische Lebensereignisse wie Trennung, Krankheit, Verschuldung oder Tod einer nahestehenden Person können ebenfalls eine Rolle spielen.

Das Burn-Out Syndrom äußert sich beispielsweise in Erschöpfung und verringerter Leistungsfähigkeit, Unpünktlichkeit, Ungeduld, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit oder Unkonzentriertheit. Auch körperliche Symptome (z.B. Verdauungsprobleme, Blutdruckschwankungen, Atembeschwerden, Kopfschmerzen) und Folgeerkrankungen (z.B. Depression, Angsterkrankungen, Sucht) können auftreten.

Was kann getan werden?

Primärprävention im Zuge der menschengerechten Arbeitsgestaltung nach dem aktuellen „Stand der Technik“ (vgl. „state of the art“). Die Arbeitsplatzevaluierung psychischer Belastung ist hier ein zentraler Anknüpfungspunkt. Verhaltensänderungen müssen außerdem ernst genommen werden, um bereits im Frühstadium eines Burnoutsyndroms gegensteuern zu können. Allerdings gibt es kein allgemeingültiges „Rezept", um Burnout zu bekämpfen. Unterstützung des/der Betroffenen, Anpassungen der Arbeitssituation, medizinische und/oder psychologische Hilfe sind von großer Bedeutung.

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Letzte Änderung am: 14.04.2026