Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Europäischer Wettbewerb

4 Comicfiguren halten Eckige Klammern in denen sich Gefahrensymbole gefährliche Arbeitsstoffe befinden

 

Auch im Rahmen der aktuellen Kampagne 2018-2019 "Gesunde Arbeitsplätze - Gefährliche Arbeitsstoffe erkennen und handhaben" gibt es wieder einen Europäischen Wettbewerb für praktische Lösungen im Zusammenhang mit dem Kampagnenthema. Dabei werden Unternehmen und Organisationen gewürdigt, die die Risiken gefährlicher Arbeitsstoffe am Arbeitsplatz aktiv angehen.
Der Wettbewerb dient zudem als Plattform für den Austausch und die Förderung guter praktischer Lösungen in Europa.

Das Bewerbungsformular finden Sie hier.

Frist für die Einreichung von Beiträgen ist der 15.12.2018.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und zu den Einreichungsfristen finden Sie im Flyer zum Europäischen Wettwerb für gute praktische Lösungen oder auf der Homepage der Europäischen Agentur für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz.

Rückblick - Kampagne 2016/2017

Logo der europäischen Kampagne 2016-2017; Grafik eines jüngeren Mannes und einer älteren Frau, die gemeinsam an einem Uhrwerk drehen 

Im Rahmen der Kampagne 2016-2017 „Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter“ fand der Europäische Wettbewerb für gute praktische Lösungen im Bereich Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit statt. Bei diesem Wettbewerb wurden Unternehmen für herausragende Beiträge zum Thema Sicherheit und Gesundheitsschutz im Zusammenhang mit einer alternden Belegschaft gewürdigt.

EU-OSHA: Österreichischer Beitrag erhält Preis für gute praktische Lösungen!

Am 26.4.2017, zwei Tage vor dem Welttag für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fand in Malta die Preisverleihung für gute praktische Lösungen ("Good Practice Award") der europäischen Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze - für jedes Alter" statt. Insgesamt wurden acht Unternehmen verschiedener EU-Mitgliedsstaaten sowie ein offizieller Kampagnenpartner für ihr Engagement und ihre Innovationen zum Kampagnenthema mit den begehrten Preisen ausgezeichnet. Unter den PreisgewinnerInnen befindet sich der österreichische Leuchtenhersteller Zumtobel AG, der die Jury mit einer eigenen Abteilung, welche sich intensiv mit den innerbetrieblichen demographischen Entwicklungen auseinandersetzt und durch vorsorgliche Maßnahmen gesunde Arbeitsplätze für jedes Alter garantiert, überzeugte.


Der Leiter dieser Abteilung, Mario Wintschnig, weiß: „„Gesunde Arbeitsplätze – für jedes Alter“ ist für mich persönlich aus zweierlei Gründen ein Muss in der Umsetzung für ein Unternehmen. Einerseits im Hinblick auf die innerbetriebliche, demografische Entwicklung der immer älter werdenden Erwerbstätigen unseres Unternehmens. Wir als Arbeitgeber kommen schlicht nicht umhin, Strukturen und Maßnahmen zu schaffen, damit die Arbeitsfähigkeit dieser Zielgruppe von MitarbeiterInnen sichergestellt, (wieder)hergestellt und erhalten bleibt. MitarbeiterInnen wird damit ermöglicht, wenn sie denn wollen (Motivation) und können (Gesundheit), möglichst lange im Erwerbsleben zu verbleiben und ihre Erfahrung mit Anderen zu teilen. Damit nehmen sie auch einen Gesundheitsvorsprung in die Zeit nach ihrer Erwerbstätigkeit mit. Andererseits kann in Form von Prävention sehr viel bei jüngeren Arbeitskräften erreicht werden, damit diese im Verlauf ihres Arbeitslebens erst gar nicht in eine Situation von reduzierter Arbeitsfähigkeit kommen werden. Für Unternehmen wie für MitarbeiterInnen eine klassische win-win Situation."


Pressemitteilung der europäischen Agentur für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (EU-OSHA)
Broschüre mit Beiträgen zu den Award-Gewinnern (englisch, EU-OSHA)


Bild zeigt ein Bühnenfoto mit Mario Wintschnig von der siegreichen Zumtobel AG zusammen mit Joseph Delia (Arbeitgebervertretung Maltas), Dr. Christa Sedlatschek (EU-OSHA), Stefan Olsson (Europäische Kommission), Mag. Martina Häckel-Bucher (BMASK) auf der Bühne
von links nach rechts: Joseph Delia (Arbeitgebervertretung Maltas), Dr. Christa Sedlatschek (EU-OSHA), Stefan Olsson (Europäische Kommission), Mag. Martina Häckel-Bucher (BMASK), Mario Wintschnig (Zumtobel AG)

Bild zeigt die gesammelte Gruppe der Teilnehmer der Preisverleihung mit Maskottchen Napo. Die Sieger halten ihre Urkunden in die Höhe.

(Bilder: © EU-OSHA)

Letzte Änderung am: 05.10.2018