Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Aktivitäten zur Kampagne

Logo der europäischen Kampagne 2016-2017; Grafik eines jüngeren Mannes und einer älteren Frau, die gemeinsam an einem Uhrwerk drehen

 

Abschlussveranstaltung der Kampagne in Wien

Am 8.11.2017 bot das Parkhotel Schönbrunn den perfekten Rahmen für die Abschlussveranstaltung der Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze - für jedes Alter". Nach der Eröffnung durch Herrn Bundesminister Alois Stöger und den Obmann der AUVA Anton Ofner, zogen Martina Häckel-Bucher (Sozialministerium) sowie Marie Jelenko (AUVA) eine hervorragende Bilanz über die Kampagne. Auch im darauffolgenden Roundtable bestehend aus VertreterInnen der Sozialpartner, der AUVA sowie des Sozialministeriums wurden die Erfolge, welche sich in jeder einzelnen der in rund 14.200 Betrieben umgesetzten Maßnahmen für alter(n)sgerechtes Arbeiten ausdrücken, hervorgehoben.  
Professor Franz Kolland erklärte anschließend pointiert die Stärken einer Generationenvielfalt in der Arbeitswelt.
Eingeladen waren auch ExpertInnen aus Finnland, Schweden, Niederlande und Deutschland, welche ihre Herangehensweisen, Erfahrungen und Erfolgsgeschichten im Zuge dieser internationalen Kampagne teilten.
Erfolgreich war auch der Vorarlberger Leuchtenhersteller Zumtobel AG, welcher von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU OSHA) mit einem Good-Practice-Award für die Einrichtung einer eigenen Health&Age Abteilung ausgezeichnet wurde. Mario Wintschnig, der Leiter jener Abteilung, referierte über den dadurch entstehenden betrieblichen Mehrwert. Diesen kennt auch Beate Schrott, leitende Angestellte der Bäckerei Josef Schrott in Wien, zu gut. In ihrer Präsentation hob sie anhand von veranschaulichten Praxisbeispielen insbesondere den Nutzen aus einem gelungenem Zusammenspiel zwischen älteren und jüngeren ArbeitnehmerInnen hervor. Abgerundet wurde die Veranstaltung am Nachmittag durch angeregte Diskussionen in zwei unterschiedlichen Workshops zum Thema "Arbeitsplatzevaluierung unter Berücksichtigung des Alter(n)s" sowie "Führung vor dem Hintergrund alternder Belegschaften und generationenübergreifender Zusammenarbeit".

 

Zur APA Pressemitteilung

 

Abgebildet sind die Teilnehmer der Pressekonferenz, Beate Schrott, Helmut Köberl (AUVA), BM Alois Stöger, Mario Wintschnig (Zumtobel)  Prof. Kolland gestikuliert bei seinem Vortag vor einem Roll-Up des BMASK

Beate Schrott, Helmut Köberl, BM Stöger, Mario Wintschnig     Prof. Kolland

man sieht von hinten volle Reihen im Publikum, am Podium referieren Vertreter aus Deutschland über die Kampagne Steurer, Häckel-Bucher (beide BMASK), Jelenko (AUVA) stehen vor Roll-Ups von BMASK und EU-OSHA

Michael Niehaus, Nathalie Henke (BAuA)                                  Julia Steurer, Martina Häckel-Bucher, Marie Jelenko 

Arbeitsinspektor Jäger referiert und gestikuliert bei seiner PowerPointPräsentation Bild zeigt einen Saal voller Menschen, die in zwei Gruppen diskutieren (Workshops)

Arbeitsinspektor Franz Jäger                                                          Workshops

Alle Bilder © EU-OSHA/Gregor Nesvadba

 

 

Bundesminister Stöger zu Besuch bei Manner

Als Schirmherr der EU-Kampagne „Gesunde Arbeitsplätze für jedes Alter“ besuchte Bundesminister Alois Stöger am 31. Mai 2017 die Produktionsstätte des Süßwarenherstellers Manner in Wolkersdorf.

„Eine gesunde Arbeitsumgebung ist die Voraussetzung dafür, dass Menschen lange ihren Beruf ausüben können. Ich freue mich, dass Unternehmen wie Manner Arbeitsbedingungen schaffen, die den Menschen eine langfristige Jobperspektive geben“, betont Stöger.
Das Traditionsunternehmen beschäftigt sich seit 2013 mit dem Thema gesunde Arbeitsplätze, beginnend im Rahmen des fit2work-Programms, einer Beratungs-Initiative der österreichischen Bundesregierung für Betriebe und Einzelpersonen. „fit2work war eine sehr gute Unterstützung unserer Initiativen im Bereich Arbeitsgesundheit, ein Thema, das bei Manner einen hohen Stellenwert hat. All unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Wolkersdorf konnten von dieser Kooperation profitieren“, berichtet Albin Hahn, Manner-Vorstand für Finanzen, Personal und IT.

Um weitere Unternehmen dafür zu sensibilisieren, wie Arbeitsplätze alternsgerecht gestaltet werden können, holt die EU-OSHA-Kampagne Best Practice-Beispiele wie Manner vor den Vorhang und fördert zudem den Bekanntheitsgrad bestehender ArbeitnehmerInnenschutz-Initiativen wie „fit2work“.

 

BM Stöger im Produktionsbereich mit zwei MitarbeiterInnen der Fa. Manner  Bild zeigt Bundesminister Stöger mit Manner Vorstand Albin Hahn und Human-Ressource Managerin Eva Hipfinger

© BMASK / Johannes Zinner                                                   © BMASK / Johannes Zinner

Hipfinger, Stöger, Hahn und Betriebsrätin Clementi vor einer Kampagnentafel und einer Mannertafel

© BMASK / Johannes Zinner

von links nach rechts: Eva Hipfinger (Manner), Bundesminister Alois Stöger, Albin Hahn (Manner), Betriebsrätin Gerda Clementi (Manner)

 

AK OÖ - „Arbeitsplätze gestalten, Gesundheit erhalten“ mit Bundesminister Alois Stöger

Unter dem Motto „Arbeitsplätze gestalten, Gesundheit erhalten“ organisierte die Arbeiterkammer Oberösterreich am 17. März eine Tagung in Linz.

Bundesminister Alois Stöger und AK-Präsident Johann Kalliauer leiteten gemeinsam mit EU-OSHA Direktorin Dr.in Christa Sedlatschek zum Kampagnenthema ein, bevor Expertinnen und Experten in einzelnen Analysen Problemfelder aufzeigten. Markus Holler vom Inifes berichtete über Erfahrungen aus Deutschland durch die Rente mit 67, Dr.in Eva Zeglovits von Ifes präsentierte mit dem Arbeitsklima Index die Probleme der älteren Beschäftigten und Dr. Thomas Leoni vom Wifo zeigte das Fehlen von passenden Arbeitsplätzen am Arbeitsmarkt auf.

Den Abschluss bildete eine Runde aus der Praxis mit Vertretern von Arbeiterkammer, Wirtschaftskammer und Gesundheit Österreich, in der mögliche Handlungsfelder für die Praxis erörtert wurden.

 

BM Stöger befragt vom Moderator der Veranstaltung BM Stöger mit dem EU-Osha Maskottchen NAPO 

EU-OSHA Direktorin Sedlatschek bei ihrer Präsentation am Rednerpult

Bilder: © AK OÖ

 

Kampagnenveranstaltung mit der WKO Kärnten

Das Sozialministerium stellte die Kampagne am 24.1.2017 in Klagenfurt in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Kärnten einem interessierten Besucherfeld aus der Arbeitswelt vor. Wie sehr das Kampagnenthema in dieser bereits Akzeptanz fand, aber auch konkrete Lösungsideen hervorrief, zeigten die Vorstellung des Leitfaden zur Umsetzung eines effektiven Generationenmanagements – NESTOR Gold - durch Susanne Oberleitner-Fulmek, MSC, Geschäftsführerin der ViAcona GmbH, sowie die erfolgreichen Praxisbeispiele des Hilfswerk Kärnten und des Unternehmen Infineon Austria. Zudem präsentierte das AMS Kärnten ihre vielfältigen Unterstützungsangebote für Betriebe bei der Beschäftigung älterer Arbeitnehmer und unterstrich dadurch nochmalig das Kampagnenthema, die Notwendigkeit für jedes Alter gesunde Arbeitsplätze anbieten zu können.

Die Vortragenden posieren mit Folder und Werbemittel der Kampagne

im Bild von links nach rechts: Martina Häckel-Bucher (Sozialministerium), Carmen Durchschlag (AMS), Christoph Trattler (Hilfswerk Kärnten), Susanne Oberleitner-Fulmek (ViAcona), Christiana Zenkl (Infineon Austria)
Foto: WK-Lobitzer

 

Auftaktveranstaltung am 9. Juni 2016

Gesunde Arbeitsplätze sind die Voraussetzung für einen längeren Verbleib Älterer im Beruf!

Zum Auftakt der neuen europäischen Kampagne fand am 9. Juni eine Veranstaltung statt, die das Ziel hatte, die bereits seit Jahren laufenden Aktivitäten und Programme des Sozialministeriums – etwa das Nestor Gold und die fit2work Betriebsberatung – noch bekannter zu machen.

VertreterInnen des Sozialministeriums, der Sozialpartner, der AUVA und engagierter Unternehmen, wie Josef Manner & Comp. AG, Zumtobel Group AG, die Privatklinik Graz Ragnitz und der Verein Jugend und Volk, NÖ, diskutierten über praktische Lösungen für die alternsgerechte Arbeitsplatzgestaltung.

Nähere Informationen entnehmen sie der Presseinformation.

 

Bild zeigt die DiskussionsteilnehmerInnen: Martina Häckel-Bucher (Sozialministerium), Marion Wintschnig (Zumtobel Group AG), Susanne Marton (Verein Jugend und Kultur), Eva Hipfinger (Josef Manner & Comp. AG) und Friederike Günther (Privatklinik Graz Ragnitz)

Diskussionsteilnehmer und Teilnehmerinnen: Martina Häckel-Bucher (Sozialministerium), Marion Wintschnig (Zumtobel Group AG), Susanne Marton (Verein Jugend und Kultur), Eva Hipfinger (Josef Manner & Comp. AG) und Friederike Günther (Privatklinik Graz Ragnitz)

 

Bild zeigt Von links nach rechts: Ingrid Reifinger (ÖGB), Klaus Wittig (AUVA), Julia Schitter (Industriellenvereinigung), Anna Ritzberger-Moser (Sozialministerium), Hildegard Weinke (Bundesarbeitskammer) und Maria Kaun (Wirtschaftskammer Österreich) auf der Bühne beim Gemeinschaftsfoto

Von links nach rechts: Ingrid Reifinger (ÖGB), Klaus Wittig (AUVA), Julia Schitter (Industriellenvereinigung), Anna Ritzberger-Moser (Sozialministerium), Hildegard Weinke (Bundesarbeitskammer) und Maria Kaun (Wirtschaftskammer Österreich)


Offizielle Einladung mit weiteren Details zum Programm

 


 

Offizieller Kampagnenstart in Brüssel

Am 15. April 2016 erfolgte in Brüssel der offizielle Auftakt zur neuen „Europäischen Kampagne „Gesunde Arbeitsplatze für jedes Alter“, die im Zeichen der älter werdenden Erwerbsbevölkerung steht.

Kommissarin Thyssen hob hervor, wie wichtig das Kampagnenthema für Europa ist und zwar weit über die Tagesaktualität hinaus. Man müsse jetzt beginnen, für die Gesundheit der europäischen ArbeitnehmerInnen vorzusorgen und Arbeitsplätze so zu gestalten, dass Menschen für die Dauer ihres gesamten Berufslebens produktiv arbeiten können.

Auch der niederländische Arbeitsminister Lodewijk Asscher unterstrich, wie wichtig es ist, ArbeitgeberInnen und ArbeitnehmerInnen für den Erhalt der Beschäftigungsfähigkeit zu gewinnen. Je früher Maßnahmen dazu gesetzt werden, desto länger bleiben die Menschen in der Arbeitswelt gesund und vital und sind in der Lage, sich in der verändernden Arbeitswelt zu behaupten.

Christa Sedlatschek, Direktorin von EU-OSHA, betonte, dass nicht nur ArbeitnehmerInnen sondern auch Betriebe von der Kampagne profitieren werden. Die Focal Points in den Mitgliedsstaaten und die offiziellen KampagnenpartnerInnen werden die Kernbotschaften weitertragen und so auch national Impulse für die alternsgerechte Gestaltung von Arbeitsplätzen setzen.

Weitergehende Informationen zum Kampagnenstart mit Pressekonferenz, E-Guide und Video finden sie auf der Website von EU-OSHA.

 

Seminar zur Europäischen Unternehmensbefragung ESENER II

Am 13. April fand in Wien ein Seminar zur Europäischen Unternehmensbefragungen ESENER II statt, die 2014 europaweit durchgeführt worden war. Da diese Veranstaltung in zeitlicher Nähe zum offiziellen Kampagnenstart stand, wurde der Fokus auch auf die älterwerdenden ArbeitnehmerInnen gelegt. Neben Elke Schneider von EU-OSHA, die den ESENER präsentierte, informierten auch Christian Schenk, AUVA, Daniel Pairitsch, HumanWare, und Hubert Eichmann, FORBA, über die aktuellen Entwicklungen im ArbeitnehmerInnenschutz in Österreich.

In einem Workshop wurde darüber diskutiert, welche möglichen Maßnahmen zur Verbesserung der Arbeitsplatzevaluierung getroffen werden könnten. Besonders wichtig war dabei allen die Zusammenarbeit der verschiedenen AkteurInnen im ArbeitnehmerInnenschutz.

Informationen dazu finden sie hier.

 

Letzte Änderung am: 14.11.2017