Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokument

Grundlage für die Erstellung des Sicherheits- und Gesundheitsschutz-Dokumentes (SGD) sind die Bestimmungen der Verordnung über die Sicherheits- und Gesundheitsschutzdokumente (DOK-VO).

Die „Form" des SGD (Papier, EDV, Graphik, Verweise auf gesonderte Dokumente) bleibt dem/der ErstellerIn überlassen. Jedenfalls muss das Dokument übersichtlich und allen Berechtigten zugänglich sein. Für Arbeitsstätten ohne Gefahren und nicht mehr als 10 ArbeitnehmernInnen bietet die DOK-VO ein einfaches SGD an.

Inhaltlich muss das SGD jedenfalls folgende Angaben enthalten:

  • die Personen, die die Evaluierung durchgeführt haben,
  • den Zeitraum der Evaluierung,
  • die Bereiche, die evaluiert wurden und die Anzahl der dort beschäftigten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen,
  • die festgestellten Gefahren,
  • die durchzuführenden Maßnahmen zur Gefahrenverhütung mit Zuständigkeiten und Umsetzungsfristen,
  • eventuell durchgeführte Anpassungen des SiGe-Dokumentes und
  • wer für den Arbeitsschutz im Betrieb und diesbezüglichen Auskünfte zuständig ist.

Falls dies für bestimmte Bereiche relevant ist, muss im SiGe-Dokument auch eingegangen werden auf

  • Bereiche, für die besondere ärztliche Untersuchungen vorgesehen sind,
  • Tätigkeiten, für die ein Nachweis der Fachkenntnisse erforderlich ist,
  • notwendige persönliche Schutzausrüstung,
  • Bereiche, die zu kennzeichnen oder mit Zutritts-Beschränkungen auszustatten sind,
  • gefährliche Arbeitsstoffe und deren Grenzwerte
  • prüfpflichtige Betriebseinrichtungen,
  • Brandschutzordnung, Evakuierungspläne und Explosionsschutzdokument.

Richtlinien, die als Beurteilungsgrundlagen für die Festlegung von Maßnahmen herangezogen worden sind (z.B. Normen, Berufsgenossenschaftliche Richtlinien), sind im SGD anzugeben.

Letzte Änderung am: 08.07.2016