Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Beschäftigungsbeschränkung für Arbeiten unter Einwirkung von Tabakrauch in der Gastronomie

  • Die Beschäftigung Jugendlicher in Raucherräumen in der Gastronomie ist höchstens eine Stunde pro Arbeitstag zulässig.
  • Maßnahmen zur Einhaltung der Zeitbegrenzung sind in der Arbeitsplatzevaluierung  festzulegen.
  • Eine Ausnahme gilt für Lehrverhältnisse, die vor dem 1. September 2018 im Betrieb begonnen wurden, aber nur soweit zwingende räumliche oder organisatorische Gründe der Einhaltung der Zeitbegrenzung entgegenstehen.
    In diesen Fällen gilt § 13a Abs. 4 Z 4 des Tabak- und Nichtraucherinnen- bzw. Nichtraucherschutzgesetzes, wonach Jugendliche grundsätzlich in Raucherräumen in der Gastronomie beschäftigt werden dürfen, wenn sie überwiegend im Nichtraucherbereich tätig sind. Überwiegend heißt „mehr als die Hälfte der Arbeitszeit“.
  • In allen Fällen der zulässigen Beschäftigung ist jedenfalls Voraussetzung, dass die Beschäftigungsmöglichkeit im Raucherbereich im Kollektivvertrag vorgesehen ist, was derzeit der Fall ist.
  • Die Lehrlingsstellen der WKO unterstützen, wenn Jugendliche den Wechsel in einen Gastronomie-Lehrbetrieb ohne Raucherräume anstreben.

 

§ 7a KJBG-VO

§ 13a Abs. 4 TNRSG 

Allgemeine Informationen zum Schutz von Nichtraucherinnen und Nichtrauchern am Arbeitsplatz

 

Letzte Änderung am: 31.08.2018