Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Eignungs- und Folgeuntersuchungen

In folgenden Fällen dürfen ArbeitnehmerInnen nur nach Durchführung von Eignungsuntersuchungen (vor Aufnahme der Tätigkeit) und Folgeuntersuchungen (regelmäßig bei Fortdauer der Tätigkeit) beschäftigt werden (§ 49 ASchG, § 2 und § 3 VGÜ 2014):

  • bei Gefahr einer Berufskrankheit und wenn einer arbeitsmedizinischen Untersuchung im Hinblick auf die spezifische Tätigkeit oder Einwirkung (z.B. Blei, Benzol, Toluol) vorbeugende Bedeutung zukommt
  • bei häufiger und länger andauernder Verwendung von Atemschutzgeräten (Filter- oder Behältergeräte)
  • im Rahmen von Gasrettungsdiensten
  • bei Einwirkung von den Organismus besonders belastender Hitze
  • bei Tätigkeiten in Räumen, in denen die Sauerstoffkonzentration zum Zweck der Brandvermeidung herabgesetzt ist (unter 17 Vol%. nicht unter 15 Vol%)

Informationen zu der Anzahl der durchgeführten Untersuchungen und eine Beschreibung der Ergebnisse finden Sie in den jährlichen Tätigkeitsberichten der Arbeitsinspektion.

Letzte Änderung am: 22.01.2016