Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Überstunden

Überstundenarbeit liegt vor, wenn durch erhöhten Arbeitsbedarf entweder die Grenzen der zulässigen wöchentlichen Normalarbeitszeit oder der täglichen Normalarbeitszeit überschritten werden.

Überstunden dürfen im Ausmaß von höchstens 20 Stunden in der Woche geleistet werden. Die Tagesarbeitszeit darf dabei maximal 12 Stunden betragen. Die Wochenarbeitszeit darf jedoch in einem (durch Kollektivvertrag verlängerbaren) Durchrechnungszeitraum von 17 Wochen im Durchschnitt 48 Stunden nicht überschreiten.

§ 6 und § 7 Arbeitszeitgesetz

Das zuständige Arbeitsinspektorat kann bei Nachweis eines dringenden Bedürfnisses auf Antrag des/der ArbeitgeberIn eine über eine Tagesarbeitszeit von zwölf Stunden und eine Wochenarbeitszeit von 60 Stunden hinausgehende Arbeitszeitverlängerung bewilligen, wenn es im öffentlichen Interesse erforderlich ist. Im Verfahren hat das Arbeitsinspektorat die gesetzlichen Interessenvertretungen der ArbeitgeberInnen und der ArbeitnehmerInnen zu hören.

§ 7 Abs. 5 Arbeitszeitgesetz

 

Letzte Änderung am: 31.08.2018