Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Gleitende Arbeitszeit

Bei der gleitenden Arbeitszeit werden der Beginn und das Ende der täglichen Normalarbeitszeit durch die ArbeitnehmerInnen innerhalb eines vereinbarten zeitlichen Rahmens selbst bestimmt.

Die gleitende Arbeitszeit muss durch Betriebsvereinbarung, in Betrieben, in denen kein Betriebsrat errichtet ist, durch schriftliche Vereinbarung geregelt werden (Gleitzeitvereinbarung). Diese hat zu enthalten:

  • die Dauer der Gleitzeitperiode,
  • den Gleitzeitrahmen,
  • das Höchstausmaß allfälliger Übertragungsmöglichkeiten von Zeitguthaben und Zeitschulden in die nächste Gleitzeitperiode und
  • die Dauer und Lage der fiktiven Normalarbeitszeit.

Die tägliche Normalarbeitszeit darf zehn Stunden nicht überschreiten. Die wöchentliche Normalarbeitszeit darf innerhalb der Gleitzeitperiode 40 Stunden im Durchschnitt nur insoweit überschreiten, als Übertragungsmöglichkeiten von Zeitguthaben vorgesehen sind.

ArbeitgeberInnen müssen sich nach Ende der Gleitzeitperiode die Arbeitszeitaufzeichnungen, sofern sie von den ArbeitnehmerInnen selbst geführt werden, aushändigen lassen und kontrollieren. Wird ein Zeiterfassungssystem verwendet, so ist ArbeitnehmerInnen nach Ende der Gleitzeitperiode auf Verlangen eine Abschrift der Arbeitszeitaufzeichnungen zu übermitteln oder es ist ihnen Einsicht zu gewähren.

§ 4b und § 26 Abs.2 Arbeitszeitgesetz

Letzte Änderung am: 15.01.2016