Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

ArbeitnehmerInnen in Handelsbetrieben (Verkaufsstellen)

Für ArbeitnehmerInnen im Handel gelten Sonderregelungen in den Bereichen Arbeitszeit und Arbeitsruhe.

Die wöchentliche Normalarbeitszeit darf innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von vier Wochen in einzelnen Wochen maximal 44 Stunden betragen, wobei die durchschnittliche wöchentliche Normalarbeitszeit 40 Stunden (bzw. das kollektivvertraglich festgelegte Ausmaß) nicht überschreiten darf. Die tägliche Normalarbeitszeit darf dabei 9 Stunden nicht überschreiten.

Entstehender Zeitausgleich ist zusammenhängend zu gewähren. Ein Zeitausgleich von mehr als vier Stunden kann in zwei Teilen gewährt werden, wobei ein Teil mindestens vier Stunden zu betragen hat.

§ 4 Abs. 4 und 5 Arbeitszeitgesetz

Im Bereich der Arbeitsruhe sind die Bestimmungen eng mit dem Öffnungszeitengesetz 2003 verknüpft. Die Öffnungszeiten von Verkaufsstellen können im Allgemeinen betragen:

Montag bis Freitag: 6:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Samstag: 6:00 Uhr bis 18:00 Uhr
(Bäckereibetriebe dürfen jeweils ab 5:30 offenhalten.)

Die Geschäfte dürfen pro Kalenderwoche (im genannten Rahmen) maximal 72 Stunden offengehalten werden. Der/Die Landehauptmann/frau hat die Möglichkeit, durch Verordnung teilweise andere Öffnungszeiten festzulegen. (Für Verkaufsstellen von Bäckereibetrieben, Naturblumen, Süßwaren und Obst und Gemüse kann der/die Landeshauptmann/frau auch den Rahmen von 72 Stunden erweitern.)

Für folgende Tage (soweit sie auf Werktage fallen) gilt:

8. Dezember

Eine Beschäftigung ist zulässig. ArbeitnehmerInnen können eine Beschäftigung an diesem Tag ablehnen und dürfen deswegen nicht benachteiligt werden (§ 13a Arbeitsruhegesetz).


24. Dezember

Verkauf von 6:00 bis 14:00 Uhr möglich
Süßwaren und Naturblumen bis 18:00 Uhr
Christbäume bis 20:00 Uhr


31. Dezember

Verkauf von 6:00 bis 17:00 Uhr möglich
Lebensmittel bis 18:00 Uhr
Süßwaren, Naturblumen und Silvesterartikel bis 20:00 Uhr

Letzte Änderung am: 15.01.2016