Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Wöchentliche Ruhezeit

Unter wöchentlicher Ruhezeit wird sowohl die Wochenendruhe als auch die Wochenruhe verstanden.

Wochenendruhe

Als Wochenendruhe ist eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden inklusive Sonntag zu verstehen. Die Wochenendruhe muss spätestens Samstag um 13:00 Uhr beginnen. ArbeitnehmerInnen, die mit unbedingt erforderlichen Abschluss-, Reinigungs-, Instandhaltungs- oder Instandsetzungsarbeiten beschäftigt sind können diese bis spätestens 15:00 Uhr abschließen. Beim Einarbeiten von Fenstertagen muss die Wochenendruhe spätestens am Samstag um 18:00 Uhr beginnen.

Wochenruhe

Eine Beschäftigung während der Wochenendruhe ist nur zulässig, wenn die Tätigkeiten unter eine der Ausnahmebestimmungen der §§ 10 bis 18 Arbeitsruhegesetz (ARG) fallen. Die am Wochenende beschäftigten ArbeitnehmerInnen haben dann an Stelle der Wochenendruhe Anspruch auf eine ununterbrochene Ruhezeit von 36 Stunden (Wochenruhe) während der Kalenderwoche, wobei ein ganzer Wochentag eingeschlossen sein muss.

Schichtarbeit

Zur Ermöglichung der Schichtarbeit kann die wöchentliche Ruhezeit bis auf 24 Stunden gekürzt werden, dabei muss aber innerhalb eines Durchrechnungszeitraumes von vier Wochen die durchschnittliche wöchentliche Ruhezeit 36 Stunden betragen. Zur Berechnung der durchschnittlichen wöchentlichen Ruhezeit dürfen nur mindestens 24-stündige Ruhezeiten herangezogen werden.

Weiters hat die Wochenendruhe - bei werktags durchlaufendem Schichtbetrieb - spätestens mit Ende der Nachtschicht zum Sonntag zu beginnen und darf frühestens mit Beginn der Nachtschicht zum Montag enden.

§ 2, § 3, § 4 und § 5 Arbeitsruhegesetz

Letzte Änderung am: 31.01.2016

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