Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Viren

(lat. virus - Schleim, Saft, Gift)

Viren sind kleine infektiöse Partikel, die aus Nukleinsäuren (RNA, DNA), Proteinen (Eiweiße) und gegebenenfalls auch Lipiden (Fetten) bestehen.

Das Capsid (Proteinhülle) bestimmt die Form des Virus. Viren besitzen keinen eigenen Stoffwechsel und können sich erst in einer passenden Wirtszelle mit Hilfe der Enzyme der infizierten Zelle vermehren. Sie sind demnach intrazelluläre Schmarotzer. Viren können außerhalb der "Wirtszelle" nicht leben und sich vermehren, die Infektionsgefährlichkeit außerhalb einer anderen lebenden Zelle oder eines Organismus ist daher von relativ kurzer Dauer.

Die Größe der Viren reicht von 24 nm (Parvovirus) bis zu 200x400x240 nm (Pockenvirus).

Letzte Änderung am: 03.02.2016