Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

REACH und ArbeitnehmerInnenschutz

Für den ArbeitnehmerInnenschutz kann REACH zu Verbesserungen führen. Primär werden Datenlücken zu gefährlichen Eigenschaften von Stoffen durch REACH geschlossen. Für die Arbeitsstoffevaluierung werden künftig also aus der Registrierung mehr und gezieltere Daten zur Verfügung stehen. Es kann damit für die Betriebe leichter werden, aussagekräftige Arbeitsstoffevaluierungen zu erstellen.

Hingewiesen wird auf die Bedeutung der Rangfolge der Maßnahmen und des Minimierungsgebotes gemäß ASchG sowie die Prüfung des Ersatzes eines gefährlichen Stoffes durch einen nicht oder weniger gefährlichen.

Durch eine verstärkte Kommunikation zwischen HerstellernInnen und AnwenderInnen werden Informationen, z.B. zu gängigen betrieblichen Verwendungen von Arbeitsstoffen, stärker als bisher fließen. Gezieltere Risikomanagmentmaßnahmen und verbesserte Kenntnisse sind dadurch für die betriebliche Verwendung zu erwarten.

Durch konkretere Kenntnisse über Stoffeigenschaften und Expositionen werden gezieltere Schutzmaßnahmen möglich. Dadurch könnten teure oder belastende Maßnahmen, die bislang wegen bestehender Wissenslücken vorsorglich zu treffen waren, ersetzt werden.

Zur Sicheren Verwendung von Chemikalien am Arbeitsplatz bietet auch die ECHA sehr übersichtlich aufbereitet, interessante Informationen.

Letzte Änderung am: 15.07.2016

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