Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Kennzeichnung von Arbeitsstoffen

ArbeitgeberInnen müssen dafür sorgen, dass gefährliche Arbeitsstoffe entsprechend ihren Eigenschaften mit Angaben über die möglichen Gefahren, die mit ihrer Einwirkung verbunden sind, sowie über notwendige Sicherheitsmaßnahmen gut sichtbar gekennzeichnet sind. (§ 44 ASchG)

Sicherheitsdatenblätter, die gewerbliche LetztverbraucherInnen kostenlos bei erstmaliger Lieferung von den LieferantInnen erhalten müssen, enthalten neben der Kennzeichnung noch andere wichtige Informationen zur sicheren Verwendung gefährlicher Stoffe.

Die CLP-Verordnung

Das Globally Harmonized System of Classification and Labelling of Chemicals (GHS) strebt die Schaffung eines weltweit einheitlichen Systems zur Gefahrenkennzeichnung an. Die CLP-Verordnung macht GHS im EU-Raum rechtsverbindlich. Gefährliche Stoffe und Gemische müssen seit 1. Juni 2015 nach der CLP-Verordnung gekennzeichnet sein. Gemische die nach altem Stoffrecht gekennzeichnet sind, dürfen noch bis 1. Juni 2017 abverkauft werden.

Die Broschüre der Europäischen Kommission Chemikalien am Arbeitsplatz - ein neues Kennzeichnungssystem erläutert für ArbeitnehmerInnen und ArbeitgeberInnen CLP umfassend und sehr verständlich und unterstützt bei der Umstellung.

Die allerwichtigsten Informationen daraus sind im Folder Die Kennzeichnungsetiketten für Chemikalien ändern sich und im CLP-Merkblatt der Arbeitsinspektion zusammengestellt.

Am 1. Juni 2015 ist eine Novelle zum ASchG und zum Mutterschutzgesetz zur CLP- Anpassung in Österreich in Kraft getreten.

Kennzeichnungsverordnung

Informationen zu den Änderungen der Kennzeichnungsverordnung enthält der Erlass KennV-Novelle 2015, Arbeitsstoff-Kennzeichnung.

Letzte Änderung am: 10.10.2017

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