Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Burnout - "Wer ausbrennt, muss vorher gebrannt haben!"

Das Burnout-Syndrom tritt in den verschiedensten Berufssparten auf, wobei Berufe mit hoher sozialer und emotionaler Beanspruchung, mit Kundenkontakten und/oder großer Verantwortung besonders betroffen sind.

Was sind die möglichen Ursachen für Burnout?

  • Arbeitsüberlastung
  • fehlende soziale Unterstützung
  • zu hohe Anforderung an die Arbeit
  • keine oder mangelnde Einflussnahme
  • fehlende Aufstiegsmöglichkeit
  • schlechte Bezahlung
  • großer Ehrgeiz, etwas zu erreichen
  • hohe Erwartungen
  • Menschen mit Führungsanspruch
  • kritische Lebenssituationen (Scheidung, Krankheit, Verschuldung)

Welche Merkmale und Symptome hat Burnout?

  • Änderung der Einstellung zur Arbeit und im Verhalten den KollegInnen und/oder Vorgesetzten gegenüber sowie im Privatleben
  • Arbeit wird selbst erledigt, nichts wird weitergegeben
  • Übersicht über die Arbeit wird verloren
  • zu viele Dinge sollen gleichzeitig erledigt werden
  • Verzetteln in Kleinigkeiten
  • Zunahme von Fehlleistungen
  • Unpünktlichkeit
  • Überforderung
  • keine Zeit für Privatleben oder Urlaub
    Kontakt zu Anderen ist lästig
  • Ungeduld, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit, Unkonzentriertheit
  • Rückzug und Vereinsamung
  • körperliche Symptome (z.B. Übelkeit, Verdauungsprobleme, Blutdruckschwankungen, Atembeschwerden, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Magen-, Darmprobleme)
  • Depression

Was kann getan werden?

Verhaltensänderungen müssen ernst genommen werden, um bereits im Frühstadium eines Burnout gegensteuern zu können. Allerdings gibt es kein allgemein gültiges „Rezept", um Burnout zu bekämpfen. Unterstützung des/der Betroffenen, Gespräche (Gespräche der MitarbeiterInnen mit Zielvereinbarungen im Arbeitsbereich), medizinische und/oder psychologische Hilfe sind von großer Bedeutung.

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Letzte Änderung am: 08.07.2016