Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Gute Beratung - Faire Kontrolle

Aktivitäten zur Kampagne 2018/2019

 

Abschlussveranstaltung zur Kampagne

Im Rahmen einer Abschlussveranstaltung wurde am 22.10.2019 im Wiener Parkhotel Schönbrunn auf zwei Jahre erfolgsreiche Aufklärungsarbeit zur europaweiten Kampagne "Gesunde Arbeitsplätze - Gefährliche Arbeitsstoffe erkennen und handhaben" zurückgeblickt.

In Österreich stand der Kampf dem arbeitsbedingten Krebs, der hier für rund 1.800 Personen pro Jahr tödlich endet, im Mittelpunkt der Kampagne. An dieser beteiligten sich neben dem Sozialministerium, den Sozialpartnern, den Sozialversicherungsträgern auch Expertinnen und Experten sowie Unternehmen, um nachhaltige Maßnahmen zur Bewusstseinsschaffung und Sensibilisierung zu setzen. Um ein verstärktes Bewusstsein im Umgang mit gefährlichen Arbeitsstoffen zu erreichen wurden durch die Arbeitsinspektion über 600 Unternehmen aufgrund des Schwerpunktes besucht. Dabei konnten fast 80% der vorgefundenen Mängel binnen weniger Wochen behoben werden.

Weitere Erfolge der Kampagne als auch Praxisbeispiele für einen guten Umgang mit Arbeitsstoffen finden Sie in der offiziellen Presseaussendung.


Bild zeigt eine Gruppe aus mehreren Vertreterinnen und Vertreter Stakeholder
Bild zeigt Gruppe bestehend aus 5 Vertreterinnen des Sozialministeriums und der AUVA
Bild zeigt Diskussion am Roundtable

alle Bilder © Gregor Nesvadba


Auftaktveranstaltung zur Kampagne in Wien mit FBM Hartinger-Klein

Am 08.05.2018 fand im Billrothhaus in Wien, dem Sitz der Gesellschaft der Ärzte, die Auftaktveranstaltung zur europaweiten Kampagne "Gefährliche Arbeitsstoffe - Erkennen und handhaben" der Europäischen Agentur für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz (EU-OSHA) statt.

Über 100.000 Menschen sterben in Europa jährlich an arbeitsbedingten Krebserkrankungen, Schätzungen zufolge ca. 1.800 in Österreich. Diese Zahlen müssen langfristig verringert werden.

Frau Bundesminister Beate Hartinger-Klein hielt die Eröffnungsrede vor über 130 interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmer und stellte gleich zu Beginn klar: "In meiner Funktion als Bundesministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz ist es mir nicht nur ein Anliegen, dass an Krebs erkrankte Menschen die bestmögliche Behandlung bekommen. Unser Ziel muss es auch sein, das Auftreten von Krebserkrankungen zu verringern. In den letzten Jahren steht für die Arbeitsinspektion der Kampf gegen krebserzeugende Arbeitsstoffe im Mittelpunkt. Hauptaufgabe zum Schutz der Gesundheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist es, die Exposition am Arbeitsplatz zu verringern".

Im Rahmen der zweijährigen EU-weiten Kampagne, die von der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz initiiert wird, setzt Österreich als engagierter Partner zahlreiche Aktivitäten. Unterstützt wird das Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz dabei von Sozialpartnern, Sozialversicherungsträgern, Expertinnen und Experten sowie von Unternehmen.

In diesem Zusammenhang steht auch die Roadmap von Amsterdam nach Wien, die sich dem verstärkten Kampf gegen arbeitsbedingte Krebserkrankungen verschrieben hat. Mit der Teilnahme an diesem Projekt nimmt Österreich eine Vorreiterrolle in Europa ein.


 


  Bild zeigt FBM Hartinger-Klein am Redepult während ihrer Eröffnungsrede


1. Bild, vlnr.: Georg Effenberger (AUVA), FBM Beate Hartinger-Klein, Dietmar Hammer (Team Styria)
2. Bild, FBM Hartinger-Klein während ihrer Eröffnungsrede



alle Bilder: ©EU-OSHA/Sozialministerium/GregorNesvadba


 

Letzte Änderung am: 24.10.2019