Allgemeine Hinweise

Die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor der Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen sind eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette, keine Berührungen des eigenen Gesichtes mit möglicherweise kontaminierten Händen, regelmäßiges Lüften von Arbeitsräumen und das Einhalten eines Mindestabstandesvon einem Meter.

Aktuelles & COVID-19-Lockerungsverordnung

Mit 1. Mai 2020 sind etliche Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung von COVID-19 weggefallen. Geschäfte dürfen wieder offenhalten, Dienstleistungen dürfen angeboten werden.

Die rechtliche Grundlage dafür ist die gesundheitsrechtliche  COVID-19-Lockerungsverordnung  (COVID-19-LV), die bis 30. Juni 2020 gilt.

Auf Grund dessen kehren auch mehr Beschäftigte an ihren Arbeitsplatz zurück. Die Verordnung enthält daher auch eine allgemeine Regelung zu Schutzmaßnahmen für Beschäftigte am Ort der beruflichen Tätigkeit vor der Infektionsgefahr mit COVID-19:

  • Es ist ein Mindestabstand von 1m zwischen Personen einzuhalten, sofern nicht durch geeignete Schutzmaßnahmen das Infektionsrisiko minimiert werden kann.
  • Das Tragen einer den Mund- und Nasenbereich abdeckenden mechanischen Schutzvorrichtung (Mund-Nasen-Schutz, Gesichtsvisier) ist nur im Einvernehmen zwischen Arbeitgeber/Arbeitgeberin und Beschäftigten zulässig (wenn nicht ohnehin auf Grund anderer Rechtsvorschriften verpflichtend, z.B. hygienerechtliche Vorschriften).
  • Ist es auf Grund der Eigenart der beruflichen Tätigkeit nicht möglich den Mindestabstand einzuhalten, sind sonstige geeignete Schutzmaßnahmen zur Minimierung des Infektionsrisikos zu treffen.

Dies gilt auch für Betriebsfahrzeuge, wenn diese während der Arbeitszeit zu beruflichen Zwecken verwendet werden (d.h. entweder 1m Mindestabstand im Fahrzeug oder alle im Fahrzeug tragen eine den Mund- und Nasenbereich abdeckende mechanische Schutzvorrichtung).

Darüber hinaus sind in Zusammenhang mit Kundenverkehr ergänzend Schutzmaßnahmen festgelegt.

Wird bei den Regelungen auf einen Mindestabstand von 1m abgestellt, gilt: sofern zwischen den Personen geeignete Schutzvorrichtungen zur räumlichen Trennung vorhanden sind, muss ein Abstand von einem Meter nicht eingehalten werden.

§ 3 und § 11 Abs. 5 COVID-19-LV

Weitere Informationen:
Psychologische Strategien zu häuslicher Isolation finden Sie hier, zu Home-Office und Arbeiten in den eigenen vier Wänden hier.

Risikobereiche

Besonders riskante Bereiche sind derzeit jene, bei denen es zu vermehrtem, engem Kontakt mit Menschen kommt und das zu erwartende Risiko höher ist als in der Normbevölkerung. Unter einem engen Kundenkontakt ist ein Abstand geringer als 1 Meter zu sehen.  Betroffene Arbeitsbereiche sind beispielsweise Kassenarbeitsplätze, wenn vermehrt eingekauft wird, Apotheken, Ambulanzen - hier auch Portierstätigkeit, Restaurants, Sicherheitspersonal, Exekutivorgane. Vor diesem Hintergrund ist eine möglichst geringe Exposition für das Personal zu gewährleisten.

Risikogruppen

Aktuelle Informationen zum Schutz von Risikogruppen finden Sie auf der Homepage des Gesundheitsministeriums. Die österreichische Gesellschaft für Arbeitsmedizin veröffentlichte einen  Leitfaden (PDF) für den Umgang mit Risikogruppen im betrieblichen arbeitsmedizinischen Setting.

Schutzmaßnahmen im Betrieb 

Räumliche oder arbeitsorganisatorische Maßnahmen, z.B. nur eine gewisse Anzahl von Personen in Geschäfte einlassen um einen ausreichenden Abstand zwischen den einzelnen Personen und dem Personal sicher zu stellen, eventuell sogenannte „Diskretionszonen“ mit ausreichend Abstand am Boden kennzeichnen.

Eine weitere organisatorische Maßnahme zur Minimierung der Ansteckungsgefahr und zur Aufrechterhaltung von Betrieben zur Versorgung der Bevölkerung, wäre ein mehrschichtiger Betrieb.

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollten wie in der Schichtarbeit in Arbeitsteams eingeteilt werden, und es soll gewährleistet werden, dass ein Arbeitsteam nicht mit einem anderen in Kontakt kommt, auch nicht bei „Schichtwechsel“.  

Sollte in einer Gruppe ein Verdachtsfall auftreten, dann wird die gesamte Gruppe bis zur Klärung der Situation abgezogen, das Geschäft wird desinfiziert und ein anderes Arbeitsteam kann übernehmen.

  • Bauliche Maßnahmen, wie Plexiglasscheiben zwischen Kundinnen und Kunden und dem Verkaufspersonal.
  • Persönliche Schutzausrüstung in Bereichen, wo vermehrt mit infektiösen Personen zu rechnen ist. Hier muss im Betrieb evaluiert werden, ob dies notwendig ist.

Arbeitsräume regelmäßig mehrmals täglich lüften!

Regelmäßiges Lüften dient der Hygiene und fördert die Luftqualität, da in geschlossenen Räumen die Anzahl von Krankheitserregern in der Raumluft steigen kann. Durch das Lüften wird die Zahl möglicherweise in der Luft vorhandener erregerhaltiger, feinster Tröpfchen reduziert.

Raumlufttechnische Anlagen (RLT)
Das Übertragungsrisiko über RLT ist insgesamt als gering einzustufen. Von einer Abschaltung von RLT insbesondere in Räumen, in denen Infizierte behandelt werden oder mit infektiösen Materialien hantiert wird, wird abgeraten, da dies zu einer Erhöhung der Aerosolkonzentration in der Raumluft und damit zur Erhöhung des Infektionsrisikos führen kann.

Empfehlungen für den Betrieb von RLT:

  • RLT-Anlagen mit Außenluft nicht abschalten, die Außenluftvolumenströme nicht reduzieren.
  • Außenluftströme wenn möglich erhöhen.
  • Umluftanteile, soweit in den Anlagen vorhanden, zugunsten der Außenluftanteile soweit wie möglich reduzieren.
  • Betriebszeiten der Anlagen vor und nach der regulären Gebäudenutzungszeit um etwa zwei Stunden verlängern.
  • Da sich Viruspartikel an Oberflächen von Rotationswärmeübertragern ansammeln können,  dadurch von der Abluft in die Zuluft gelangen könnten, wird empfohlen, rotierende Wärmeübertrager während SARS-CoV-2-Episoden (vorübergehend) abzuschalten. Andere Wärmeübertrager, die eine weitgehen dvollständige Trennung zwischen Zu- und Abluft garantieren, stellen kein Problem dar.

Weitere organisatorische Maßnahmen

  • Waschgelegenheiten nur mit fließendem, warmem Wasser, Seifenspender, Einweghandtücher, Desinfektionsmittel und Hautpflegemittel.
  • Türgriffe, Liftknöpfe, Treppengeländer, Kaffeemaschinen, und andere Objekte, die oft von mehreren Personen angefasst werden regelmäßig reinigen.
    (Möglicherweise ist es notwendig, die Ressourcen für die Reinigung zu erhöhen oder ihre Arbeit neu zu organisieren, um die Reinigungstätigkeiten zu priorisieren.)
  • In Pausenbereichen und Pausenräumen, bei Tischplatten, Stühlen, Oberflächen von Koch- und Kühleinrichtungen auf Sauberkeit achten und regelmäßig desinfizieren.
  • Regelmäßige Reinigung und Desinfektion der sanitären Einrichtungen.
  • Zeitliche Staffelung der Arbeitspausen z.B. für die Einnahme des Mittagessens, um den nötigen Abstand zwischen den Personen wahren zu können.
  • Zeitliche Staffelung des Arbeitsbeginns, um den nötigen Abstand zwischen den Personen in Umkleidebereichen wahren zu können.

Arbeitsplatzgestaltung

  • Trennen von Arbeitsbereichen in den Arbeitsräumen bzw. „auseinanderrücken“ der Arbeitsplätze, allenfalls Trennwände vorsehen.
  • Zeitliche Staffelung der Arbeiten – Arbeiten gleichzeitig nur sofern technisch erforderlich.
  • Arbeitsverfahren anwenden, die durch eine Arbeitnehmerin/einen Arbeitnehmer alleine durchgeführt werden können.
  • Werkzeuge und Arbeitsmittel sind nach Möglichkeit personenbezogen zu verwenden. Wo das nicht möglich ist, ist eine regelmäßige Reinigung insbesondere vor der Übergabe an andere Personen vorzusehen. Andernfalls sind bei der Verwendung der Werkzeuge geeignete Schutzhandschuhe zu verwenden, sofern hierdurch nicht zusätzliche Gefahren (z. B. Erfassung durch rotierende Teile) entstehen.
  • Ausschließlich personenbezogene Benutzung jeglicher Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und Arbeitsbekleidung.

Besprechungen, Sitzungen

  • Besprechungen und Sitzungen wenn möglich vermeiden oder mittels Videokonferenz abwickeln.
  • Wenn wirklich unbedingt erforderlich, dann unter Einhaltung des Schutzabstandes, was notwendigerweise dazu führt, dass die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer reduziert werden muss.
  • Auf gute Lüftung des Besprechungsraumes achten, wenn möglich alle 30 Minuten lüften.

Home-Office - Organisatorische Maßnahmen

Die Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionen mit dem Corona-Virus beinhalteten auch den verstärkten Einsatz von Home-Office. Diese Maßnahme traf viele Arbeitnehmer,  Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeberinnen, Arbeitgeber teilweise unvorbereitet. Aus den Erfahrungen lassen sich folgende Empfehlungen für einen allfälligen weiteren Einsatz von Home-Office ableiten:

  • Erlauben Sie den Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen die Arbeitsmittel befristet mit nach Hause zu nehmen (wenn diese das selbst nicht bewerkstelligen können, sorgen Sie eventuell für einen Transport). Die Arbeitsmittel sind z.B. Computer, Monitor, Tastatur, Maus, Drucker aber auch das eine oder andere Büromöbel, wie z.B. eine Fußstütze.
  • Erstellen Sie ein Merkblatt, wie ein Home-Office-Arbeitsplatz ergonomisch richtig eingerichtet werden sollte, dazu zählen insbesondere Informationen zur richtigen Arbeitshaltung am Schreibtisch aber auch, dass Pausen bzw. Tätigkeitswechsel erfolgen sollen.
  • Ermutigen Sie Ihre Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen in regelmäßigen Zeitabständen die Arbeit zu unterbrechen, aufzustehen und Ausgleichsübungen zu machen.
  • Sorgen Sie dafür, dass die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen Unterstützung und Beratung für die Benutzung der Hard- und Software erhalten können. Videokonferenzen werden jetzt eventuell öfters oder überhaupt zum ersten Mal in Anspruch genommen, sind aber für viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ungewohnt.
  • Stellen Sie sicher, dass auf allen Ebenen gut miteinander kommuniziert wird. Das umfasst neben den strategischen Informationen durch die Führungskräfte an deren Organisationseinheiten auch die routinemäßige soziale Interaktion innerhalb der Kollegenschaft. Die Kommunikation zwischen den Führungskräften aber auch zu deren Organisationseinheiten kann relativ einfach durch geplante Online-Meetings erfolgen (Teambesprechungen). Für die soziale Interaktion innerhalb der Kollegenschaft, könnten Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen beispielsweise ermutigt werden, an virtuellen Kaffee-Meetings teilzunehmen.
  • Unterschätzen Sie nicht psychische Belastungen, die durch die Isolation am Arbeitsplatz im Home-Office und Arbeitsdruck entstehen können. Gute Kommunikation und Unterstützung durch Führungskräfte und auch durch informelle Kontakte mit anderen Kollegen ist wichtig. Die schon angesprochenen virtuellen Teambesprechungen aber auch Rotation zwischen den am Arbeitsplatz anwesenden Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sind insbesondere dann sinnvoll, wenn bereits der Übergang zum Normalbetrieb eingeleitet wurde.
  • Gerade in Zeiten von Home-Office fließen Arbeit und Freizeit ineinander. Sorgen Sie daher für eine gesunde Abgrenzung, kommunizieren Sie daher klar, wann von Ihren Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen erwartet wird, dass sie arbeiten und erreichbar sind.
  • Bedenken Sie auch, dass Ihre Mitarbeiterin, Ihr Mitarbeiter neben der Arbeit im Home-Office auch noch Kinder betreuen und unterrichten oder auch andere Betreuungspflichten, wie z.B. für Eltern, bestehen. Unter diesen Umständen ist es sehr wichtig, dass die Arbeitszeit flexibel gestaltet werden kann, was auch die Zeitpunkte der Kontaktaufnahme mit den Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen aber auch für Termine von Meetings umfassen soll.

Allgemeine Informationen zur Telearbeit und zu Home-Office finden Sie hier.

Auswärtige Arbeitsstellen, Fahrten zu Kunden, Lieferdienste

  • Keine Arbeiten bei Kunden, die unter Quarantäne stehen!
  • Reduzierung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf ein Mindestmaß – insgesamt, aber auch für die einzelnen Arbeitsschritte.

  • Arbeitsabläufe so gestalten, dass vereinzeltes Arbeiten möglich ist, falls dadurch nicht zusätzliche Gefährdungen entstehen. Andernfalls sind möglichst kleine, feste Teams (z.B. 2 bis 3 Personen) vorzusehen, um wechselnde Kontakte innerhalb der Betriebsangehörigen bei Fahrten und Arbeitseinsätzen außerhalb der Arbeitsstätte zu reduzieren.

  • Transport der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, nur wenn der Sicherheitsabstand im Fahrzeug eingehalten werden kann. Andernfalls eventuelle Einzelanfahrt mit privatem PKW oder MNSverwenden.
  • Personenkreis, der ein Fahrzeug gemeinsam – gleichzeitig oder nacheinander - benutzt, möglichst beschränken.
  • Innenräume der Firmenfahrzeuge sind regelmäßig zu reinigen, insbesondere bei Nutzung durch mehrere Personen.
  • Fahrten zur Materialbeschaffung bzw. Auslieferung sind nach Möglichkeit zu reduzieren, Tourenplanungen sind entsprechend zu optimieren. Bei Transport- und Lieferdiensten sind bei der Tourenplanung auch Möglichkeiten zur Nutzung sanitärer Einrichtungen zu berücksichtigen, da wegen der aktuellen Schließung vieler öffentlich zugänglicher Toiletten und Waschräume Handhygiene nur eingeschränkt möglich ist.
  • Zusätzlich sind für diese Tätigkeiten Einrichtungen zur häufigen Handhygiene zu schaffen. Firmenfahrzeuge sind mit Utensilien zur Handhygiene und Desinfektion sowie mit Papiertüchern und Müllbeuteln auszurüsten.

Unterweisung der Beschäftigten

Unabhängig davon, welche Schutzmaßnahmen getroffen werden, ist es essentiell, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auch entsprechend unterwiesen werden.

Insbesondere in Zusammenhang mit persönlicher Schutzausrüstung und persönlichen Maßnahmen ist eine verständliche, umfassende Unterweisung erforderlich (z.B. richtiges Händewaschen, Verwenden von Desinfektionsmitteln, An- und Ablegen von Masken).

Wiederkehrende Prüfungen

Für wiederkehrende Prüfungen gemäß AM-VO, AStV und VEXAT ist es zulässig, dass die Prüfungen im Abstand von 15 bzw. 27 Monaten (Feuerlöscher) erfolgen. Wenn dieses Intervall oder fixe Intervalle aus anderen Vorschriften (z.B. ESV, GKV) aufgrund der derzeitigen Situation nicht einhaltbar ist bzw. sind, weil z.B. keine Prüferinnen und Prüfer in ausreichender Zahl verfügbar sind oder ein Betriebsbereich nicht zugänglich ist, erachten wir es als zulässig, dass die Prüfung verschoben wird, solange sie noch im Jahr 2020 erfolgt.

VGÜ-Untersuchungen

Eignungs- und Folgeuntersuchungen nach der VGÜ können wegen der aktuellen Situation durch die Coronavirus-Pandemie vorübergehend ausgesetzt werden.  

Daraus ergeben sich keine Fristüberschreitungen gemäß Anlagen 1 und 2 VGÜ.

Nach Wiederaufnahme der untersuchungspflichtigen Tätigkeiten sind auch die Untersuchungen gemäß VGÜ entsprechend der Untersuchungsintervalle gemäß Anlagen 1 und 2 VGÜ wieder durchzuführen.

Bezüglich eines Aufschubs der VGÜ-Untersuchungen kann wie folgt vorgegangen werden:

  • Der Aufschub ist zu begründen: z.B.
    Die untersuchungspflichtigen Tätigkeiten wurden von-bis nicht durchgeführt.
    Der nächstmögliche Termin der Untersuchungsstelle ist am…. (Bestätigung/Nachricht des ermächtigten Arztes/der ermächtigten Ärztin).
  • Untersuchungen, bei denen die letzte Beurteilung auf „geeignet mit vorzeitiger Folgeuntersuchung“ gelautet hat, sind vordringlich durchzuführen.
  • Ein Aufschub kann maximal für drei Monate gewährt werden.

Daraus ergibt sich:

  •  Wenn die untersuchungspflichtigen Tätigkeiten eingestellt wurden (z.B. Schließung der Werkstätte und daher keine Schweißrauch exponierten Tätigkeiten), so gelten die drei Monate ab Wiederaufnahme der untersuchungspflichtigen Tätigkeit.
    Das gilt natürlich nur, wenn der reguläre Untersuchungstermin in die Zeit ab dem Shut down fällt.
  • Wurden die untersuchungspflichtigen Tätigkeiten nicht eingestellt (durchlaufende Produktion), so sind die drei Monate ab der Fälligkeit des regulären Untersuchungstermines zu rechnen.
    Auch das gilt nur, wenn der reguläre Untersuchungstermin in die Zeit ab dem Shut down fällt.

Durchführung von Spirografien und Ergometrien im Rahmen der arbeitnehmerschutzrechtlichen Gesundheitsüberwachung in Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie:

Alle Untersuchungen können unter Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen durchgeführt werden:

Bezüglich der Geräte sind die Standardhygienemaßnahmen einzuhalten.
Für den Untersucher / die Untersucherin wird empfohlen: FFP2- Maske mit Ausatemventil + Schutzschild. Das ist einerseits für alle Untersuchungen mit höherem Aerosolausstoß geeignet und andererseits kann diese Ausrüstung in den Betrieb mitgenommen werden. Zusätzlich gilt natürlich die Abstandsregel.

Der Proband / die Probandin muss bis zum Test und danach MNS-Maske tragen.

Hinweis: 

Kompakte Informationen zu Fristen im Arbeitsschutz finden Sie in unserer Broschüre

Covid-19: Fristen im Arbeitsschutz 2020 (PDF, 0,1 MB)

Informationen zu arbeitszeitrechtlichen Vorschriften

Letzte Änderung am: 03.06.2020