Arbeitsinspektion

ArbeitnehmerInnenschutzstrategie 2013 - 2020

Occupational Safety and Health Strategy 2013 - 2020 

Die österreichische ArbeitnehmerInnenschutzstrategie 2013 – 2020 vernetzt alle nationalen und regionalen AkteurInnen, die im ArbeitnehmerInnenschutz tätig sind.

Die Erfahrungen aus den bisher durchgeführten „Arbeitsschutzstrategien" zeigten deutlich, dass der Erfolg im gemeinsamen Entwickeln und Handeln aller in den Bereichen Sicherheit und Gesundheit am Arbeitsplatz Tätigen liegt und dieser Weg nicht nur weiter beschritten, sondern auch noch weiter ausgebaut und genutzt werden soll.

Die Kompetenzen und zur Verfügung gestellten Ressourcen aller Stakeholder werden optimal in Strategie, Zielsetzung, Planung und Durchführung von Projekten eingebunden.

Inhaltliche Basis und Aktionsrahmen der österreichischen ArbeitnehmerInnenschutzstrategie sind die jeweils geltende Rechtslage des ArbeitnehmerInnenschutzes sowie eine konsensuale Zielsetzung von für den ArbeitnehmerInnenschutz relevanten AkteurInnen, wie Ministerien, Unfallversicherungsträger, SozialpartnerInnen und Interessenvertretungen.

Um dies zu gewährleisten, wurden in einer Gemeinsamen Resolution von Ministerien, Sozialpartnern, Interessenvertretungen und Trägern aller Unfallversicherungen folgende Ziele vereinbart:

Reduktion des Risikos von Arbeitsunfällen und Berufskrankheiten, Verringerung von arbeitsbedingten Gesundheitsgefährdungen insbesondere in den Bereichen der

  • Belastungen des Muskel- und Skelettapparates
  • psychischen Belastungen
  • Gefahren durch krebserzeugende Arbeitsstoffe
  • Arbeitsplatzevaluierung und Betreuung durch Fachleute der Prävention
  • alter(n)sgerechten Arbeitsgestaltung
  • schulischen und universitären Ausbildung und Weiterbildung für Sicherheit und Gesundheitsschutz bei der Arbeit

Der organisatorische Ablauf ist durch den Kontinuierlicher Verbesserungsprozess grundsätzlich festgelegt.

Struktur, Regelabläufe und Ziele sind im Strategiedokument zusammengefasst.

Aufbau und Gremien

Die Österreichische ArbeitnehmerInnenschutzstrategie 2013 - 2020 ist als prozess- und konsensorientierte Schirm-Strategie festgelegt. Vom gesetzlich eingerichteten Arbeitnehmerschutzbeirat (ASB) werden die Leitungen für

offiziell eingesetzt.

Die ExpertInnen der Arbeitsgruppen und des Evaluationsteams arbeiten innerhalb vom Arbeitnehmerschutzbeirat vorgegebenen Themenbereiche.

Die Arbeitsgruppen, der Arbeitnehmerschutzbeirat, die Strategische Plattform, das Evaluationsteam und die durch die Arbeitsinspektorate eingerichtete regionale Vernetzung in den Bundesländern sind an die Ziele und Schwerpunkte der Gemeinsamen Resolution zur ArbeitnehmerInnenschutzstrategie 2013 – 2020, einer deklarierten Willenserklärung von für den ArbeitnehmerInnenschutz relevanten Ministerien, Unfallversicherungsträgern, Sozialpartnern und Interessenvertretungen, gebunden.

Alle relevanten Aspekte von Gender und Diversity sind von allen MitarbeiterInnen und Gremien der ArbeitnehmerInnenschutzstrategie 2013 – 2020 zu berücksichtigen und zu beachten.

Ergebnisse bzw. Teilergebnisse von Projekten

Allgemeines

Arbeitsplatzevaluierung

Arbeitsstoffe und Explosionsschutz

Bau und ortsveränderliche Arbeitsplätze

Physikalische und sonstige Einwirkungen

Psychische Belastungen

Regionale ArbeitnehmerInnenschutzstrategie 2013-2020

Die Regionale Vernetzung erfolgt über die im Bundesgebiet verteilten örtlich und sachlich zuständigen Arbeitsinspektorate (je Bundesland mindestens ein Arbeitsinspektorat).
Das Zentral-Arbeitsinspektorat hat mit den Arbeitsinspektoraten 2010 eine Rahmenvereinbarung für die Zusammenarbeit bis 2020 geschlossen.

Durch die Rahmenvereinbarung mit den Arbeitsinspektoraten sollen einerseits die national initiierten Projekte regional optimal in einem "top-down" Prozess umgesetzt und verstärkt werden, andererseits können regionale Projekte national Impulse und Initiativen auslösen und auf diese Weise in einem "bottom-up" Prozess national verstärkend wirken.

Beispiele regionaler Projekte

Mitarbeitende Institutionen

In den vier Arbeitsgruppen arbeiten VertreterInnen von Institutionen und ExpertInnen der Prävention mit, die sich direkt oder indirekt mit ArbeitnehmerInnenschutz befassen.

Liste der PartnerInnenorganisationen und ExpertInnen der Prävention

Weitere Elemente der ArbeitnehmerInnenschutzstrategie 2013-2020

Letzte Änderung am: 10.08.2016