Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Verbot und Ersatz

Krebserzeugende, erbgutverändernde, fortpflanzungsgefährdende und biologische Arbeitsstoffe der Gruppe 2, 3 oder 4 dürfen nicht verwendet werden, wenn ein gleichwertiges Arbeitsergebnis mit nicht gefährlichen oder mit weniger gefährlichen Arbeitsstoffen erreicht werden kann.

Verfahren, die mit besonderen Gefahren durch oben genannte Arbeitsstoffe verbunden sind, sind durch Anwendung anderer Verfahren mit Verringerung der vom Arbeitsstoff ausgehenden Gefahren zu ersetzen, falls ein gleichwertiges Arbeitsergebnis erzielt werden kann.


Die beabsichtigte Verwendung von krebserzeugenden, erbgutverändernden oder fortpflanzungsgefährdenden Arbeitsstoffen ist dem Arbeitsinspektorat schriftlich bekanntzugeben.

Arbeiten mit Asbest und asbesthaltigem Material sind vor Beginn der Arbeiten dem zuständigen Arbeitsinspektorat mit Angabe des Ortes (Anschrift), Beginn und Dauer der Arbeiten und alle Angaben nach § 13 GKV schriftlich zu melden.

Die erstmalige Verwendung biologischer Arbeitsstoffe der Gruppe 2, 3 oder 4 ist dem Arbeitsinspektorat mindestens 30 Tage vor Beginn der Arbeiten schriftlich zu melden.

§ 42 ASchG
§ 13 und § 22 GKV 2011
§ 11 VbA

Letzte Änderung am: 25.01.2016

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