Sozialministerium - Arbeitsinspektion
Arbeitsinspektion

Asbest - Kein Thema der Vergangenheit

Im Rahmen der Österreichischen ArbeitnehmerInnenschutzstrategie 2013 - 2020 hat sich eine Arbeitsgruppe mit dem krebserzeugenden Arbeitsstoff Asbest befasst und die folgenden Inhalte aufbereitet.

Diese Seite gibt einen Überblick über die gefährlichen Eigenschaften von Asbest sowie über dazu in Österreich geltende Regelungen. Sie bietet weiters Handlungsanleitungen zum Umgang mit Asbest an. Hinweise für derzeitige und ehemals Exponierte und FAQs sind ebenfalls hier zu finden.

Obwohl seit 1990 Herstellung, Inverkehrbringen und Verwendung verboten ist, findet nach wie vor Umgang mit Asbest bei verschiedenen Instandhaltungs-, Wartungs- oder Renovierungsarbeiten sowie schlussendlich bei der Entsorgung statt.

Auf Grund ihrer Beständigkeit und Gestalt können Asbestfasern, wenn sie eingeatmet werden, zu schwerwiegenden gesundheitlichen Schäden, wie Asbestosen und Krebserkrankungen, führen. Die Latenzzeit für Krebserkrankungen beträgt mehrere Jahrzehnte. Was die Risiken von Asbest anbelangt, ist zu unterscheiden zwischen fest- und schwachgebundenem Asbest. Schwachgebundener Asbest darf nur von Spezialfirmen gehandhabt werden! Hoher Schutzstandard ist erforderlich, als Stand der Technik kann dafür z.B. die TRGS 519 gelten.

Auch andere europäische Länder informieren intensiv über das Thema "Asbest". So wurde in Großbritannien aktuell von der britischen ArbeitnehmerInnenschutzbehörde HSE eine App entwickelt, die sich an Beschäftigte, die mit Asbest am Arbeitsplatz zu tun haben, richtet: "every job beware of asbestos".

Letzte Änderung am: 03.02.2016

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