Krane

Neben den Allgemeinen Bestimmungen (Verwendung, Prüfung, Wartung usw.), die für alle Arbeitsmittel gelten, sind für Krane auch noch besondere Bestimmungen zu beachten.

Für Krane sind wiederkehrende Prüfungen und auch Abnahmeprüfungen durchzuführen. Für Lastaufnahmeeinrichtungen sind ebenfalls wiederkehrende Prüfungen durchzuführen.

Schutzmaßnahmen

Fachkenntnisse

Mit dem Führen bestimmter Krane dürfen nur Arbeitnehmer herangezogen werden, die über einen Nachweis der erforderlichen Fachkenntnisse verfügen.

Betriebsanweisung

Für die sichere Verwendung von Kranen sind innerbetriebliche Betriebsanweisunge zu erstellen.

Mindestinhalt:

Die Bedienungsanleitung des Herstellers kann als Bestandteil dieser Betriebsanweisung selbstverständlich herangezogen werden, ergänzt durch allfällig erforderliche betriebsspezifische Regelungen. Betriebs- und Wartungsvorschriften für Krane enthält die ÖNORM M 9601. Die Unterweisung hat die Inhalte der schriftlichen Betriebsanweisung nach § 19 zu umfassen.

Fahrbewilligung

Lastaufnahmeeinrichtungen und Anschlagmittel

Jugendliche dürfen Hebezeuge nicht bedienen (siehe § 6 Abs. 1 KJBG-VO). Nach 24 Monaten Ausbildung dürfen Lasten von maximal 1,5 t unter Aufsicht mit Hebezeugen manipuliert werden. Jugendliche, die zu Berufskraftfahrern ausgebildet werden, dürfen zusätzlich nach 24 Monaten der Ausbildung unter Aufsicht Ladehilfen (Ladebagger, Ladekranen mit einer Tragfähigkeit von nicht mehr als 5 t und einem Lastmoment von nicht mehr als 10 tm, Ladebordwände, Kippeinrichtungen usw.), die mit einem Kraftfahrzeug fest verbunden sind, bedienen.

(§ 19 und § 33 Arbeitsmittelverordnung - AM-VO, BGBl. II Nr. 164/2000)
(§ 6 Abs. 1 KJBG-VO)

Kontakt: VII2@bmask.gv.at
Letzte Änderung am: 21.1.2010