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Dieser Titel eines Forschungsberichtes der Europäischen Union macht deutlich, dass Stress sowohl eine Herausforderung als auch eine Bedrohung für die Betroffenen bedeuten kann. Krankmachende Stressbelastungen haben aber in den letzten Jahren merklich zugenommen.
Einfluss zu haben, frei entscheiden und Kontrolle ausüben zu können reduziert Stress. Menschen, die extrem gefordert aber nur wenig Entscheidungsbefugnisse haben, erkranken häufiger.
Ursachen bzw. auslösende Faktoren (= Stressoren) für Stresssituationen können z.B. sein:
Als Stressfolgen sind sowohl körperliche als auch psychische Beeinträchtigungen zu beachten.
Verspannungen, Kopfschmerzen, Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Magen/Darmprobleme oder Herz/Kreislauferkrankungen können ebenso wie Angst, Anspannung, Aggressionsverhalten, Depressionen bis hin zu Selbstmordgedanken schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Rückenbeschwerden kommen überdurchschnittlich häufig bei Menschen vor, die sich gestresst fühlen oder mit ihrer Lebenssituation nicht zufrieden sind.
Von jedem Menschen wird Stress anders wahrgenommen und verarbeitet. Für die Bewältigung von stressbedingten Belastungen ist es wichtig, welche Ressourcen der betroffenen Person zur Verfügung stehen. Ressourcen sind z.B.
Als Maßnahmen zur Prävention von Stresssituationen müssen die Ursachen und Folgen ermittelt werden und sowohl die Arbeitsbedingungen als auch die Arbeitsumgebung, Arbeitsinhalte und sozialen Beziehungen am Arbeitsplatz berücksichtigt werden.
Am 8. Oktober 2004 unterzeichneten die vier großen europäischen Organisationen der Sozialpartner - Europäischer Gewerkschaftsbund (EGB), Union der Industrie- und Arbeitgeberverbände Europas (UNICE), europäischer Verband des Handwerks sowie Klein- und Mittelbetriebe (UEAPME), sowie der Europäische Zentralverband der Öffentlichen Wirtschaft (CEEP) - eine Rahmenvereinbarung zur Prävention von Stress am Arbeitsplatz.
Weitere Informationen zur Vereinbarung selbst erhalten sie hier:
Zusammenarbeit der Sozialpartner in der Bekämpfung von Stress
Weitergehende Informationen zum Thema:
4th European Working Conditions Survey
Kontakt: VII4@bmask.gv.at
Letzte Änderung am: 9.3.2010