Alter(n)sgerechte Arbeitswelt

Die Arbeit sollte dem Prozess des Alterns entsprechend gestaltet werden. Der Prozess des Alterns setzt bereits in der Jugend an, deshalb soll "Altersgerechtes Arbeiten" schon bei jungen Arbeitnehmer/innen beginnen.

Der Folder der Arbeitsinspektion Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung - Mit Arbeit gesund älter werden! - informiert über den Weg zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung.

Was kann in den Betrieben getan werden?

Für die Förderung und den Erhalt der Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten sind vier wesentliche Säulen von Bedeutung.

Im Alter zunehmende Fähigkeiten

sollen positiv bewertet werden.

Im Alter abnehmende Fähigkeiten

können einerseits durch neue Technologien und ergonomische Hilfsmittel, andererseits durch Teams aus Jung und Alt kompensiert werden.

Was ist bei der Arbeitsgestaltung zu berücksichtigen?

Schwerpunkt der AI seit 2007 zu alter(n)sgerechter Arbeitsgestaltung

Die österreichische Arbeitsinspektion führt seit 2007 eine Beratungs- und Kontrollschwerpunktaktion in Klein- und Mittelbetrieben durch.

Ziel der Schwerpunktaktion ist es die Betriebe zu motivieren eine "Altersstrukturanalyse" durchzuführen, alterskritische Arbeitsvorgänge und Einwirkungen zu ermitteln und alter(n)sförderliche Arbeitsbedingungen zu schaffen.

Für die Durchführung einer Altersstrukturanalyse im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung (Evaluierung) gem. § 4 ASchG hat die Arbeitsinspektion ein Erhebungstool entwickelt. Dieses und der Folder Alter(n)sgerechte Arbeitsgestaltung - Mit Arbeit gesund älter werden! steht den Betrieben zur Verfügung.

Weitergehende Informationen finden sie hier:

Kontakt: VII4@bmask.gv.at
Letzte Änderung am: 1.12.2010