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Von 15. September bis 31. Dezember 2010 führte die Arbeitsinspektion eine Schwerpunktaktion zu gefährlichen Arbeitsstoffen im Kfz-Bereich durch.
Im März 2011 wurde die europäische Informations- und Inspektionskampagne zur Arbeitsstoffevaluierung offiziell abgeschlossen.
In Österreich wurde während der Informationskampagne in Workshops und Veranstaltungen, die von insgesamt etwa 800 Personen besucht wurden, auf das Thema Arbeitsstoffevaluierung eingegangen. Berichte über die Kampagne erschienen in mehreren Fachzeitschriften.
Im Rahmen der Inspektionskampagne überprüfte die Arbeitsinspektion Arbeitsstoffevaluierungen in insgesamt 243 kleinen und mittleren Kfz-Betrieben. Mittels eigenem Fragebogen wurden Erhebungen durchgeführt, die Arbeitsstoffe Isocyanate, Lösemittel, Öle, Schweißrauch, Motorenabgase wurden dabei besonders berücksichtigt.
Aus den Ergebnissen ist zu ersehen, dass vor allem kleine Betriebe nach wie vor Unterstützung bei der Erarbeitung einer Arbeitsstoffevaluierung benötigen, weil vor allem in diesem Betrieben der systematische Zugang zu Arbeitsstoffen noch optimiert werden kann.
Eine aussagekräftige Arbeitsstoffevaluierung hilft Risiken zu erkennen und zu vermeiden. Sie erleichtert die Erstellung von geeigneten Unterweisungen, Betriebs - und Arbeitsanweisungen und unterstützt damit die Betriebe beim Risikomanagement!
Unter Anleitungen zur Arbeitsstoffevaluierung finden Sie Informationen, die insbesondere zur Unterstützung für kleine und mittlere Betriebe gedacht sind.
Kontakt:
VII4@bmask.gv.at
Letzte Änderung am: 31.1.2012