Kalender zur Gefährdungsbeurteilung

Gefahren erkennen und bekämpfen

Jahreskalender der Arbeitsinspektion - DeckblattEvaluierung? Gefahrenermittlung und –beurteilung sowie Festlegung von Maßnahmen? Gesetzliche Verpflichtung, Paragraphen und Ordner voller Papier? Ausgeklügelte Computerprogramme und umfangreiches Expertenwissen…?

Wenn es um die Gefährdungsbeurteilung geht, entsteht leicht der Eindruck, dass es sich dabei nur um eine lästige Pflicht handelt, ohne jeglichen Nutzen für den Betrieb. Oder dass die Gefährdungsbeurteilung eine Geheimwissenschaft ist, die sich nur Fachleuten mit jahrelanger Erfahrung erschließt.

Tatsächlich geht es bei der Gefährdungsbeurteilung darum, das Risiko für die Mitarbeiter/innen und für den Betrieb zu minimieren. Obwohl es für viele Probleme detaillierte Gesetze und Verordnungen gibt, werden immer wieder Situationen auftreten, die für einen Betrieb oder eine Branche typisch sind. Ziel der Gefährdungsbeurteilung ist es herauszufinden, welchen Risiken die Menschen bei der Arbeit ausgesetzt sind und entsprechende Gegenmaßnahmen zu setzen. Dazu braucht es in erster Linie die Bereitschaft, die nötige Zeit dafür aufzubringen. Dieser Aufwand lohnt sich aber, da Gefährdungen nur dann rechtzeitig bekämpft werden können, wenn sie frühzeitig erkannt wurden. Sicherheitsfachkräfte, Arbeitsmediziner/innen, Arbeitspsycholog/innen und andere Präventivkräfte unterstützen mit ihrem Spezialwissen diesen wichtigen Prozess.

Der Jahreskalender der Arbeitsinspektion steht ganz im Zeichen der Gefährdungsbeurteilung. So vielfältige Aspekte die Arbeitswelt hat, so unterschiedlich sind auch die Gefährdungen, die dort auftreten. Mit diesen Bildern haben wir versucht, dieser Vielfalt Rechnung zu tragen. Sie zeigen nicht nur Arbeitsplätze in verschiedenen Branchen, sondern auch Beispiele für sichere und unsichere Arbeitsbedingungen. Die Fotos sollen als Gedankenanstoß dienen und Ihren Blick dafür schärfen, welche Gefährdungen auch in Ihrem Betrieb auftreten könnten.




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Kontakt: VII6@bmask.gv.at
Letzte Änderung am: 21.2.2012