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Nominierung - Staatspreis Arbeitssicherheit 2009Arbeitssicherheit in der Instandhaltung"selbst.verständlich"

Film Projektvorstellung und Verleihung
(wmv-15 MB)
Projektkurzbeschreibung
Die voestalpine Stahl GmbH ist führend bei anspruchsvollen, kundenspezifischen Produkten und Lösungen rund um den Werkstoff Stahl im obersten Qualitäts- und Technologiesegment. Am Linzer Standort werden 590 Frauen und 6.550 Männer beschäftigt.
Arbeitssicherheit in der Instandhaltung stellt für alle beteiligten Personen eine besondere Herausforderung dar. Während im Produktionsbetrieb klar definierte und sich wiederholende Arbeitsabläufe hinsichtlich Gefährdungen und Belastungen beurteilt werden können, zeigt sich bei Instandhaltungsarbeiten, insbesondere bei der Störungsbeseitigung ein sich oft wechselndes Bild. Die Idee war, die bewährte Form des Sicherheitsaudits flächendeckend bei allen Mitarbeiter/innen einzuführen und in den täglichen Arbeitsablauf einzubinden.
In der Abteilung "Anlagentechnik Roheisen" wurde das Projekt "selbst.verständlich" durchgeführt. Diese Abteilung ist mit 285 Beschäftigten verantwortlich für die Instandhaltung Kokerei, Sinteranlagen und Hochofen. Der tägliche Arbeitsablauf wurde im Rahmen des Projektes strukturiert. Es erfolgte vor Arbeitsbeginn ein kurzes Abstimmungsgespräch zwischen den Kollegen einer Arbeitsgruppe, wobei die einzelnen Arbeitsschritte und die damit verbundenen Gefahren analysiert wurden. Anschließend wurden Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln vereinbart. Während der Arbeitsdurchführung wurde auf Einhaltung der vereinbarten Maßnahmen und Regeln geachtet. Nach Abschluß der Arbeiten wurden die Ergebnisse in Gesprächen evaluiert und an die Meister und alle anderen Arbeitsgruppen weitergegeben.
Im Zeitraum von einem Jahr konnten so die Ausfallstunden durch Arbeitsunfälle um 35% gesenkt werden. Aufgrund des großen Erfolges und der positiven Rückmeldungen aller Beteiligten wird das Projekt als kontinuierlicher Prozess fortgesetzt und auf weitere Instandhaltungsbetriebe des Unternehmens ausgeweitet.
Kontaktperson
Ing. Andreas Huber
Letzte Änderung am: 23.9.2011