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Das oberste Ziel der europäischen Kampagne zur Bekämpfung von Muskel- und Skeletterkrankungen 2007 war es, Arbeitgeber/innen, Arbeitnehmer/innen, Praktiker/innen, Präventivdienste, politische Entscheidungsträger/innen und andere Interessengruppen darin zu unterstützen, die Vorbeugung von Muskel- und Skeletterkrankungen am Arbeitsplatz zu verbessern.
Die Kampagne 2007 „Pack's leichter an!" förderte einen integrierten Managementansatz zur Bewältigung von Muskel- und Skeletterkrankungen, der die Verhütung von Muskel- und Skeletterkrankungen sowie auch die Weiterbeschäftigung, Rehabilitation und Wiedereingliederung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die bereits an Muskel- und Skeletterkrankungen leiden, umfasst.
Dazu gehört:
Der Schwerpunkt der Kampagne lag auf einem integrierten Managementkonzept zur Bewältigung von Muskel- und Skeletterkrankungen.
Dieses integrierte Managementkonzept umfasst zusätzlich zur primären Prävention von Muskel- und Skeletterkrankungen auch die sekundäre und tertiäre Prävention, die auf die Weiterbeschäftigung, Rehabilitation und Wiedereingliederung von Arbeitnehmer/innen mit Muskel- und Skeletterkrankungen abhebt.
Besondere Beachtung sollten multidisziplinäre Ansätze finden, die die Präventionsseite mit der Rehabilitationsseite verknüpfen. Dabei spielt die soziale und organisatorische Unterstützung der erkrankten Arbeitnehmer/innen bei der Rückkehr an den Arbeitsplatz und bei der Fortführung der Beschäftigung eine wichtige Rolle.
Das integrierte Managementkonzept zur Bewältigung von Muskel- und Skeletterkrankungen umfasst drei Schlüsselelemente, die für seine erfolgreiche Umsetzung wichtig sind:
Die Kampagne konzentriert sich auf den „Umgang mit der Last". Damit ist nicht nur die Last im konkreten Sinne gemeint, sondern auch alle Arten von „Belastungen", denen der Körper ausgesetzt ist, z. B. durch das zu bewegende Material, durch die Umweltfaktoren, unter denen die Arbeit durchgeführt wird, durch andere Gefährdungen am Arbeitsplatz oder durch das Tempo, in dem eine Arbeit erledigt wird.
In den meisten Fällen führt nicht ein Einzelfaktor allein zur Ausbildung einer Muskel- und Skeletterkrankung. Die manuelle Handhabung von Lasten beispielsweise ist nicht der alleinige Auslöser von Rückenschmerzen, vielmehr kommen viele andere Risikofaktoren hinzu, die Muskel- und Skeletterkrankungen begünstigen, wie z. B. Stress, Kälte oder die Arbeitsorganisation. Deshalb ist es wichtig, das gesamte Spektrum von Risikofaktoren für Muskel- und Skeletterkrankungen zu bewerten und in umfassender Weise anzugehen.
Der Launch zur Europäischen Woche 2007 "Pack´s leichter an" fand am 4. Juni 2007 in Brüssel statt.
Pressemitteilung (pdf-185 kB)
Kontakt:
VII6@bmask.gv.at
Letzte Änderung am: 7.3.2012